Rosenthaler Schmied fertigt Rose für Osloer Mahnmal

Eine Rose für Oslo: Der Rosenthaler Kunstschmied Gerald Lanz hat eine handgefertigte Rose für das Denkmal erschaffen, das in Oslo an die Toten der Attentate von Utöya erinnert.

Rosenthal. Der Kunstschmied Gerald Lanz beteiligt sich an einem Mahnmal für die Opfer der Anschläge von Oslo im Juli 2011. Der 43-Jährige hat für diese Skulptur eine handgeschmiedete Rose angefertigt.

Lanz nimmt damit teil an einem internationalen Projekt: Mehr als 300 Handwerker aus 18 Ländern der Welt sollen handgeschmiedete Rosen für das Mahnmal fertigen.

Dem Rosenthaler Schmied gefiel die Idee sofort. Seine Rose geht jetzt mit der Post auf die Reise nach Norwegen. Auf der Fahrt zu einem Schmiedetreffen erreichte am 22. Juli 2011 das norwegische Künstlerpaar Tobbe Malm und Tone Mörk Karlsrud (Oslo) die Nachricht von dem Massaker des Attentäters auf der Insel Utöya. Beide waren schockiert, aber in der Schmiedegemeinschaft fühlten sie einen solch großen Zusammenhalt, dass sie die Idee für ein globales Gemeinschaftsprojekt in Form einer Skulptur entwickelten: ein Mahnmal, etwa vier Meter hoch mit einer Weltkugel, über die sich geschmiedete Rosen ranken.

Inzwischen haben sich daran nicht nur 300 Handwerkerkollegen aus der ganzen Welt beteiligt, sondern auch Angehörige der Opfer und Überlebende schmiedeten mit ihnen gemeinsam Rosen. (zve)

Quelle: HNA

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