Röddenau

Rückblick auf 40 Jahre Seniorenclub

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- Frankenberg-Röddenau (da). Mit vielen Gästen haben die Senioren am Donnerstag im Dorfgemeinschaftshaus den runden „Geburtstag“ 
ihres Clubs gefeiert.

Vor zahlreichen Gästen erinnerte der Vorsitzende Karl Cronau an die Anfänge: Sein Vater Konrad Cronau – vor 40 Jahren Ortsvorsteher der Gemeinde – hatte am 15. Februar 1971 alle älteren Bürger des Ortes in die alte Schule eingeladen, um die Gründung eines „Altenclubs“ zu besprechen. 39 Interessierte nahmen teil. Martha Paar und Liselotte Reis vom DRK-Kreisverband hatten die Gründungsversammlung mit vorbereitet. Alle 39 Personen stimmten der Gründung zu.

Erste Leiterin war Johanna Reese, die zwölf Jahre an der Spitze blieb. Nach ihrem Tod 1983 übernahm Hans Klappenbach die Leitung, 1996 wurde Karin Holzmann die Vorsitzende. Sie war am Donnerstag auch unter den Gästen der Feier. Seit 2001 hat Karl Cronau das Amt übernommen. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig einmal im Monat an einem Donnerstag im Vereinsraum des Dorfgemeinschaftshauses. Jedes Jahr im August wird ein Sommerfest gefeiert. Im November basteln die Senioren, eine Adventsfeier im Dezember hat ebenso Tradition. Auch am DRK-Basar „Was alte Hände schaffen“ beteiligen sich die Senioren, die außerdem regelmäßig Halbtagesfahrten unternehmen.

Derzeit bestehe der Club aus 84 älteren Röddenauern, berichtete Cronau. Auch Kreisseniorenbetreuerin Elfriede Ramb blickte auf die vergangenen vier Jahrzehnte zurück. „Mit Gründung eines Seniorenclubs gab es die Möglichkeit, dass sich die älteren Menschen mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten treffen konnten“, berichtete sie. Sie betonte die Wichtigkeit: „In keinem Verein ist so viel Lebenserfahrung zu finden.“

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 28. Mai.

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