Abschiedsfeier für Absolventen von "Studium Plus"

"Rückhalt für wirtschaftlichen Erfolg"

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Frankenberg - Als Rüstzeug für ihre weitere berufliche Zukunft in der Region sehen nicht nur die 18 Absolventen von "Studium Plus" in Frankenberg ihre erfolgreichen Bachelor- und Master-Abschlüsse.

„Sie sind unsere Zukunft“, betonte Landrat Reinhard Kubat und sah in die die stolzen Gesichter der 18 Absolventen von „Studium Plus“ in Frankenberg. Über den erfolgreichen Abschluss von elf Absolventen des Bachelor-Studiengangs Ingenieurwesen und sieben Absolventen des Master-Studiengangs Prozessmanagement freuten sich nicht nur die Abgänger, sondern auch ihre Angehörigen, Professoren, Vertreter aus Politik, von Verbänden und Firmen, des Landkreises und der Stadt Frankenberg sowie die Mitarbeiter von „Studium Plus“. Ohne sie - das betonten alle Redner - sei der erfolgreiche Abschluss der Studierenden nicht möglich gewesen.

In feierlicher Atmosphäre

Die Absolventen wurden gestern in der Außenstelle von „Studium Plus“ in Frankenberg verabschiedet. Zur feierlichen Atmosphäre trugen nicht nur die erhabenen Klänge des Streicherquartetts der Edertalschule bei, sondern auch die würdigenden Worte der Redner. Professor Werner Bonath, Direktor des „Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium“, hob beispielsweise hervor, dass alle Absolventen ihren Abschluss in der Regelstudienzeit erreicht haben. Beim Master-Studiengang sind das vier Semester, also zwei Jahre, und beim Bachelor-Studiengang sechs Semester - drei Jahre. Die Bachelor-Studierenden sind darüber hinaus der erste Jahrgang, der seinen Abschluss im Ingenieurwesen in Frankenberg gemacht hat, führte Bonath weiter aus.

Die Master-Absolventen zählen bereits zum dritten Jahrgang. „Sie haben sich mittlerweile in der Region Waldeck-Frankenberg etabliert“, sagte Willi Naumann. Wie der erste Stadtrat gingen auch weitere Redner in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Absolventen für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen in der Region ein. „Wir brauchen dieses duale Studium hier, denn qualifizierte Kräfte sind der Rückhalt für wirtschaftlichen Erfolg“, betonte beispielsweise Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des „Competence Center Duale Hochschulstudien“ (CCD). Sein Stellvertreter, Klaus Gantner, motivierte die Absolventen, sich stetig weiterzubilden: „Ihr Rüstzeug haben Sie, aber das Lernen ist noch nicht zu Ende.“

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe wurden noch die beiden Jahrgangsbesten ausgezeichnet. Als bester Bachelor-Absolvent erhielt Dennis Schäfer eine Urkunde und den Preis der „Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement Waldeck-Frankenberg“ in Höhe von 250 Euro. Christian Gessner wurde als bester Master-Absolvent mit dem Preis des „Arbeitskreises der Wirtschaft für Kommunalfragen“ im Wert von 1000 Euro ausgezeichnet. Viel Zeit zum Feiern blieb allen Absolventen jedoch nicht: Heute arbeiten sie bereits wieder in den Unternehmen, in denen sie ihre theoretischen Kenntnisse praktisch umzusetzen lernten. (sis)

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