Rosenthal

Rückzahlung 
für DSL-Kunden

- Rosenthal (gl). Gute Nachrichten für all jene Bürger aus Willershausen und Roda, die ihr Interesse an einem schnellen Internetzugang dadurch signalisiert haben, dass sie 200 Euro gezahlt haben: Sie bekommen einen Teil des Geldes zurück.

Wie berichtet hat die Stadt einen Vertrag mit der Telekom geschlossen, die die beiden Stadtteile per Glasfaserkabel mit schnellen Internetzugängen versorgen soll. Laut Bürgermeister Hans Waßmuth ist die Trasse zwischen Ernsthausen und Roda bereits beschlossene Sache beim Anbieter, sie soll am Hauptverteiler im Münchhäuser Weg anlanden. Im Oktober 2012 sollen beide Dörfer ans Netz angeschlossen sein.

Die Kosten für die Versorgung von Willershausen und Roda liegen bei rund 151 000 Euro, der Eigenanteil der Stadt daran etwa 40 000 Euro. Davon sollen die Bürger einen Anteil von 50 Prozent tragen. Laut Beschluss sollte jeder Teilnehmer 200 Euro zahlen – 100 Haushalte waren also nötig, um den Eigenanteil zu stemmen. Geld persönlich übergeben Laut Bürgermeister Hans Waßmuth sei derzeit mit 113 zahlenden Kunden auszugehen – also mit Einnahmen von 22 600 Euro.

Das überschüssige Geld soll zwischen den zahlenden Haushalten aufgeteilt und ihnen von den Mitgliedern des Willershäuser Ortsbeirates und der Rodaer Bürgerliste persönlich übergeben werden. Das haben die Stadtverordneten am Dienstagabend einstimmig beschlossen. Sie zeigten sich überzeugt, dass die Kabellösung besser sei, als eine Funkalternative.

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