Knapp viereinhalb Wochen nach Frankenberger Bürgermeisterwahl

Rüdiger Heß ins Amt eingeführt

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Frankenberg - Exakt 32 Tage nach seinem Erfolg mit 50,5 Prozent Zustimmung im ersten Durchgang der Frankenberger Bürgermeisterwahl ist Rüdiger Heß von Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse am Donnerstagabend in das Amt des Rathauschefs eingeführt worden.

Für 19.45 Uhr war das Schulorchester bestellt. Doch erst gegen 21 Uhr waren die jungen Musiker gefordert, der Amtseinführung von Rüdiger Heß einen feierlichen Rahmen zu geben. Der Grund: Deutlich länger als von der Verwaltung und Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse erwartet debattierten die Stadtverordneten über Themen, die auch den neuen Rathauschef in den nächsten Jahren beschäftigen werden. Und so mussten die Edertalschüler, die 90 geladenen Gäste und die interessierten Frankenberger Bürger ausharren, bis Hesse den ehemaligen und nun wieder amtierenden Frankenberger Bürgermeister auf „die gewissenhafte Erfüllung seiner Aufgaben“ verpflichtete. Offiziell beginnt die sechsjährige Amtszeit am Sonntag.

Interims-Bürgermeister Willi Naumann überreichte Heß, der sich am 26. Februar im ersten Wahldurchgang mit 50,5 Prozent Zustimmung gegen vier Konkurrenten durchgesetzt hatte, die Ernennungsurkunde und die Amtskette. An der Feier nahm neben Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auch Heß’ Nachfolger und Vorgänger Christian Engelhardt teil. Der neue Bürgermeister appellierte in seiner­ Antrittsrede an die Teilhabe der Bürger an der Entwicklung der Stadt. „Ich möchte ein Miteinander und Füreinander für alle Bürger dieser Stadt“, sagte Heß. Er zitierte Bundespräsident Joachim Gauck. „Freiheit statt Angst“ sei das Thema der Zeit.

Ausführliche Berichte über die Amtseinführung und die weiteren Themen der Parlamentssitzung folgen.

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