Uni ruft zum „Marsch auf Wiesbaden“ auf

Marburg. Die Marburger Philipps-Universität ruft ihre 400 Professoren, 3500 Mitarbeiter und 21000 Studierenden zu einem „Marsch auf Wiesbaden“ auf. Mit der Großdemonstration am 11. Mai wollen sie die von der hessischen Landesregierung geplanten Kürzungen bei den Hochschulen um 30 Millionen Euro pro Jahr verhindern. Das hat der Senat der Marburger Universität einstimmig beschlossen. „Für die älteste Universität Hessens bedeuten die Einsparungen eine massive Bedrohung des laufenden Lehr- und Forschungsbetriebs und eine Gefährdung ihrer Substanz“, schreibt der Senat.

Die Protestdemonstration ist für den 11. Mai geplant, weil an diesem Tag die Tagung der hessischen Hochschulleitungen in Wiesbaden stattfindet. Marburg ist von den Kürzungen besonders betroffen, weil die Hochschule wegen ihrer besonders hohen Energiekosten, der maroden Altbauten und des Botanischen Gartens bereits ein Defizit von drei Millionen Euro hat. Deswegen hat das Präsidium bereits eine Stellenbesetzungssperre beschlossen. (zgc)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare