Röddenau

Ruhebank für den Ruhestand

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- Frankenberg-Röddenau (apa). Als „kommunalpolitisches Urgestein“, „Paradebeispiel eines engagierten Menschen“ und als „kompetenten Ansprechpartner“ bezeichneten die Redner den Röddenauer Ortsvorsteher Heintrich Rampe bei dessen Verabschiedung am Donnerstagabend.

Zwei Jahrzehnte lang hat Heinrich Rampe die Geschicke des Dorfes mit gesteuert, hat sich eingesetzt und an großen und kleinen Projekten mitgearbeitet. „Du hast in den 20 Jahren als Ortsvorsteher Röddenau geprägt“, sagte sein Nachfolger Heinz-Willi Röse. „Du hast viel für dein Heimatdorf getan. Es ist unheimlich schwer, in deine Fußstapfen zu treten.“

Knapp 100 Gäste, Freunde, Verwandte, und Wegbegleiter aus Vereinen, Politik und Mitarbeiter von Behörden und Verwaltungen waren am Donnerstagabend ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Der scheidende Ortsvorsteher bedankte sich bei allen, die ihn in den vergangenen Jahrzehnten unterstützt haben, besonders beim Betriebshof. Aber auch die Finanzverwaltung, das Katastrophenschutzzentrum und Stadtförster Erich Reitz nannte der 73-Jährige.

Bürgermeister Christian Engelhardt bezeichnete Heinrich Rampe als „das kommunalpolitische Urgestein“ und betonte, dass Rampe länger politisch aktiv sei als er selbst auf der Welt. Seit 1964 setzt sich Rampe für das Wohl seines Heimatdorfes ein. Das Amt des Ortsvorstehers sei zwar ein Ehrenamt, aber bisweilen sehr anstrengend. Die echte Herausforderung sei die Moderation der vielen Interessen innerhalb des Stadtteils. Als Höhepunkte in seiner Amtszeit nannte der Bürgermeister den Spatenstich für die und die Freigabe der Südumgehung sowie die Ausrichtung der 1200-Jahr-Feier.

Karl Cronau gratulierte im Namen der Röddenauer Vereine und listete die zahlreichen Ehrenämter und Mitgliedschaften auf. Die Vereine schenkten ihm eine Bank – zum Ausruhen.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 21. Mai.

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