Bürgermeisterkandidat Ralf Schärer (Bürgerliste Reddighausen) stellt sein Wahlprogramm vor

Runder Tisch für Gewerbetreibende

Hatzfeld - Solide Haushaltspolitik, bürgernahe Verwaltung und Schaffung ortsnaher Arbeitsplätze stehen im Wahlprogramm von Ralf Schärer.

„Mein Ziel ist es, Hatzfeld und seine Ortsteile auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit Kompetenz, Kreativität und Engagement für die Zukunft fit zu machen“, sagt Ralf Schärer, der für die Bürgerliste Reddighausen ins Rennen um das Bürgermeisteramt geht. „Ich stehe für eine solide Haushaltspolitik und Stärkung der Finanzen durch Sparen, Reformieren und zukunftsorientiertes Investieren.“ Schlagworte wie Effizienzsteigerung, interkommunale Zusammenarbeit, regenerative Energieversorgung dürften nicht nur besprochen, sondern müssten auch umgesetzt werden.

Weitere Eckpunkte seines Wahlprogramms sind „eine maßvolle und zielgerichtete Gewerbepolitik, Wiederbelebung leer stehender Gewerbeimmobilien und Ansiedlung zukunftsfähiger Betriebe zur Schaffung von ortsnahen Arbeitsplätzen“. Dazu zähle er regelmäßige Gespräche mit den Gewerbetreibenden an einem „runden Tisch“, Schaffung von Anreizen für Neuansiedlungen und Sicherstellung notwendiger Rahmenbedingungen.

„Optimale Betreuung

Ralf Schärer will „eine optimale pädagogische Betreuung unserer Kinder unter Berücksichtigung größtmöglicher Flexibilität für die Eltern und ein bürgerfreundliches Engagement zugunsten älterer und behinderter Menschen und Vereinen“. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei sehr wichtig und müsse sichergestellt sein. Ein Miteinander von „Jung und Alt“ müsse forciert werden. „Das Bürgerhaus muss wieder belebt werden.“ Es wäre ein guter Platz zur Gründung eines „Mehrgenerationencafés“. Die bestehende Infrastruktur müsse erhalten werden, daneben befürwortet Schärer nachhaltiges und modernes Bauen in Hatzfeld. „Die Grundversorgung muss auch zukünftig sichergestellt sein.“ Daneben sei die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr wichtig. „Interessenkonflikte von optimaler Straßenanbindung und Bürgerbelastungen in den Ortslagen, speziell in Eifa, müssen besprochen und Lösungen umgesetzt werden.

Schärers Ziel ist „eine bürgernahe Verwaltung mit einem Bürgermeister, der für alle ansprechbar ist“. Er möchte das Wir-Gefühl stärken und die Politik bürgernah gestalten. „Wir müssen uns als Hatzfelder selber helfen“, dazu möchte er eine Bürgerstiftung gründen. „Die Stadt soll ein Ort der offenen und transparenten Zusammenarbeit werden und für die Menschen effizient und wirtschaftlich handeln und arbeiten.“

Die Frankenberger Zeitung lädt zum Wahlforum ein, bei dem sich erstmals alle Kandidaten gemeinsam öffentlich vorstellen und zu aktuellen Fragen Rede und Antwort stehen. Es findet statt am Montag, 8. Oktober, ab 19.30 Uhr im Hatzfelder Bürgerhaus.

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