Battenberg

Rundfahrt historischer Motorräder

- Battenberg (rou). Motorradrennen und Battenberg – dies ist eine gute Kombination mit langer Geschichte. Mehrere Hundert Fans verfolgten am Sonntag die „Rennen“ auf dem Stadtkurs – und die Älteren schwelgten in Erinnerungen.

Battenberg. An die Rennen auf dem legendären Battenberger Ring haben die Mitglieder des Motorsportclubs Battenberg am Sonntag erinnert und gemeinsam mit befreundeten Motorradfahrern aus ganz Mittelhessen Motorrad- und Motorsportgeschichte lebendig werden lassen. Nach einem geselligen Beisammensein mit viel Geplauder über die alten Zeiten und Maschinen am Samstagabend stellten die Fahrer ihre Maschinen am Sonntagmorgen in der Hauptstraße aus. Wie auf einer Perlenkette aufgereiht standen die Zweiräder und einige Gespannwagen am Straßenrand – und zogen die Blicke der mehreren Hundert Besucher auf sich. Etliche Zeitzeugen berichteten von ihren Erinnerungen an die Rennen der 1950er-Jahre. Ausgestellt waren aber auch aktuelle Rennmaschinen. In vier Klassen starteten die Motorradfahrer mit ihren zum Teil mehr als ein halbes Jahrhundert alten Maschinen ab Mittag auf den Rundkurs: Straßen- und Rennmaschinen bis und über 250 Kubikzentimeter. Einige der Fahrer hatten auch nostalgische Motorradkluft an: lange Ledermäntel und Lederhauben. Wegen Bauarbeiten in Battenfeld durften die Maschinen nicht wie sonst rund um Battenberg fahren, sondern wurden von ihren Lenkern auf einem Stadtkurs gesteuert. Start und Ziel war am Hänsel-und-Gretel-Brunnen. Der Strecke war 3,3 Kilometer lang. Mit dem Rennfieber sollte sich jedoch kein Starter infizieren, hatte Lothar Guth vom MSC Battenberg bereits am Mittag bei der Fahrer­besprechung gesagt. Bei allem Verständnis für die Freude an der Geschwindigkeit legten die Battenberger Organisatoren besonderen Wert auf die Sicherheit der Fahrer. Oberstes Ziel war, den Rundkurs unfallfrei zu absolvieren – der Wunsch des MSC ging in Erfüllung.

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