Lange Vakanz

Ruth und Oliver Schönfeld sind jetzt auch offiziell Pfarrer in Allendorf

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Nach der Amtseinführung: (von links) Vera Junghenn und Verena Becker (Kirchenvorstand), Pfarrerin Ruth Schönfeld, Pfarrer Oliver Schönfeld mit und Dekan Andreas Friedrich, Oliver Truß und Kerstin Dippel. 

AllendorfEder – Das Ehepaar Ruth und Oliver Schönfeld ist von Dekan Andreas Friedrich in sein gemeinsames Pfarramt der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Allendorf eingeführt worden.

Den feierlichen Akt begleiteten Vera Junghenn, Verena Becker, Kerstin Dippel und Oliver Truß vom Kirchenvorstand.

Dekan Friedrich erinnerte an die lange Zeit der Vakanz, in der das Ehepaar schon die Vertretung übernommen hatte. „Zunächst auch nicht mit der Absicht, diese Stelle zu besetzen“, sagte Friedrich. Die Sichtweise änderte sich aber. Und als Ruth Schönfeld einmal sagte, „ich habe die Allendorfer schon richtig lieb gewonnen“, wurde die Bewerbung konkret. Der Kirchenvorstand und eine Gemeindeversammlung machten den Weg frei. Zum 1. Januar haben die beiden Theologen neben ihrer Pfarrstelle in Bromskirchen auch die in Allendorf übernommen.

Die von den Gottesdienstbesuchern vielleicht erwartete Festpredigt wurde ein Dialog mit einer Hausfrau (Ruth Schönfeld), die den Weihnachtsschmuck wegräumte. Bei den Krippenfiguren und dem Jesuskind angekommen, sagte sie: „Ja, auch du, lieber Jesu, musst zurück in die Kiste.“ Plötzlich hörte sie eine Stimme, die von dem alten, weisen Mann Simeon und gegenseitigen Erwartungen sprach. Diesen Part hatte Oliver Schönfeld übernommen. Die „Hausfrau“ verstand, dass auch der „weggeräumte“ Heiland immer in den Herzen der Menschen sein will. „Möge Jesus das ganze Jahr in eurem Herzen sein“, wünschten die Eheleute Schönfeld.

Die Kita-Kinder mit ihren Erzieherinnen waren die ersten, die dem Pfarrerehepaar mit ihren Liedern gratulierten. In langer Reihe schlossen sich Vera Junghenn (Kirchenvorstand), Martina Weiß (Freie evangelische Gemeinde), Friedhelm Pfuhl (Kirchen- und Posaunenchor), Waltraut Riedel (Lebenshaus Osterfeld) und Safir Ahmad (Ahmadiyya Gemeinde) an. Ein Willkommensgeschenk der Vereine überbrachten Gerda Briel und Gerhard Bring. Das Grußwort der Vereine, den gemeindlichen Gremien und seines Bromskircher Amtskollegen Ottmar Vöpel überbrachte Bürgermeister Claus Junghenn.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor (Leitung Friedhelm Pfuhl), dem Kirchenchor gemeinsam mit dem Chor der Freien Evangelischen Gemeinde (Leitung Tatjana Beyer und Martina Weiß), die Orgel spielte Réka Mengel. Nach dem Gottesdienst war die Gemeinde zum Empfang geladen.  wi

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