Frankenberg

Sand, Sport, „Orchester“ und das „SEK“

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- Frankenberg (rou). Mehr als 200 Tonnen Sand, hochklassiger Beachvolleyball und vor allem viel Musik, die gute Laune macht: Der Förderverein und die Volleyballabteilung des TSV laden am übernächsten Wochenende zum 13. Beach-Cup auf dem Obermarkt ein. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Der Beach-Cup in der historischen Altstadt hat im Veranstaltungskalender längst einen festen Platz gefunden. Die 13. Auflage findet vom 17. bis 19. Juni zwischen dem Frankenberger Rathaus und dem Steinhaus statt. Als Namensgeber für den Wettbewerb, der in Hessen der bedeutendste ist, haben die Volleyballer die Sparkasse Wal­deck-Frankenberg gewonnen. Eröffnet wird der Beach-Cup am Freitagabend um 18 Uhr mit einem Turnier der Sponsoren. Um 21 Uhr wird es dann auf der Showbühne vor dem Steinhaus laut und schrill. „Rupert’s Kitchen Orchestra“, eine Band aus Berlin, verspricht gepflegte Unterhaltung jenseits von Gut und Böse. Mit einer gesunden Portion Selbstironie und einem Riesensack Spaß wollen sie eine furiose Bühnenshow abfeuern: zu hören sind eigene Stücke mit den Hauptzutaten Funk, Soul, Jazz, Fusion sowie einer Prise Rock und Ska.

Am Samstag beginnen um 10 Uhr die ersten Spiele auf dem „City-Beach-Centre-Court“. Bis in die frühen Abendstunden werden die Vor- und Zwischenrundenspiele der Frauen und Männer ausgetragen. Der Frankenberger Beach-Cup ist das einzige „A-Plus-Turnier“ und damit mit Abstand das größte und höchstrangige Turnier in Hessen. Auf dem Obermarkt gibt es sogar Punkte für die deutsche Rangliste zu gewinnen. Weil es an diesem Wochenende deutschlandweit kein höherrangiges Turnier gibt, wird bei den Herren die nationale Spitzenklasse vertreten sein.

Am Abend ist Beach-Party angesagt. Ab 20.30 Uhr versprechen die Organisatoren vom Förderverein des Volleyballsports in Frankenberg die heißeste Party Nordhessens mit „fetten Samba-Beats“: Die Paderborner Formation „SEK – das Samba-Einsatz-Kommando“ entführt das Publikum mit mitreißenden Rhythmen nach Brasilien. Die Mitglieder der Gruppe haben alle schon in den großen Sambaschulen Rio de Janeiros gespielt. Danach heizt DJ „ChiQo“ aus Cuxhaven ein. Er heißt mit bürgerlichem Namen Kristian Klement und übernimmt tagsüber auch die Moderation der Spiele.

Am Sonntag beginnen ab etwa 11 Uhr die Finalrunden des Beach-Cups. Vor allem der Finaltag garantierte in den vergangenen Jahren immer voll besetzte Tribünen, beste Stimmung und vor allem spektakulären Beachvolleyballsport. Die Aktiven lobten Jahr für Jahr die einzigartige Atmosphäre auf dem Obermarkt und das sachkundige und faire Frankenberger Publikum. Nach dem letzten Matchball findet gegen 16 Uhr die Siegerehrung statt. Die Medaillen werden von Bürgermeister Christian Engelhardt überreicht. Begleitet wird die Veranstaltung von Radio Frankenberg. Der Lokalsender, der ab heute auf der Frequenz 93,7 MHz zu hören ist, berichtete 2010 zum ersten Mal vom Beach-Cup. Die Crew um Tim Heinrichs-Noll überträgt diesmal vom Aufbau am Donnerstag bis zum Turnierende am Sonntag live.

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