Battenberg

Sanierungsplan für die Neuburg

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- Battenberg (da). Die Neuburg soll fitgemacht werden für die weitere Nutzung als Stadtverwaltung. Deshalb wird das alte Jagdschloss wohl in den nächsten Jahren saniert.

Wenn die Ausschüsse nicht im Stadtverordnetensitzungssaal, sondern in der Burgberghalle tagen, weist das auf ein besonderes Thema hin. Am morgigen Donnerstag befassen sich der Haupt- und Finanzausschuss, der Bauausschuss und der Ortsbeirat mit der Sanierung der Neuburg. Beginn der Sitzung ist um 18 Uhr. Es gehe um den „konkreten Zeitplan“ und die Festlegung der Sanierungsabschnitte, erläuterte Bürgermeister Heinfried Horsel auf FZ-Anfrage. Das 1732 erbaute einstige Jagdschloss muss von Grund auf saniert werden. Vor zwei Jahren hatte der Marburger Planer Michael Schneider-Lange die Kosten auf 2,12 Millionen Euro beziffert – weniger, als viele Battenberger erwartet hatten.

Arbeiten seien an Fachwerk, Heizungsanlage, Elektrik, Fassade, Mauerwerk und Dachstuhl nötig, hatte der Architekt damals festgestellt. Die Grundstruktur sei aber in Ordnung. Sein Konzept sieht neben der Sanierung auch den Bau eines Aufzugs vor, um das Rathaus rollstuhlgerecht zu machen. Die Bauzeit hatte er auf insgesamt zwei Jahre beziffert. Die Burg ist seit 1971 in städtischem Besitz. 1732 erbaut, war die Neuburg zunächst Jagdschloss, später Gericht und Forstverwaltung.

Doch nicht nur die Diskussion über die Sanierung der Neuburg birgt Zündstoff. Weitere Themen sind die Anhebung der Kindergartengebühren, die Beitragssätze für Wasser und Abwasser, die Entscheidung über eine Krippengruppe in einem Kindergarten, der Bebauungsplan „Laisersberg“, der Abschluss des Konzessionsvertrags für das städtische Stromnetz und die Übernahme des Hallen- und Freibads durch die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF).

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