Bürgermeister Horsel dankt für Eigenleistungen

Sargaufbewahrung ist jetzt fertig

Nun ist sie fertig: Die neue Sargaufbewahrungsstätte auf dem Friedhof in Berghofen. Foto: Hoffmeister

Berghofen. Nach gut zweijähriger Bauzeit ist die neue Sargaufbewahrungsstätte auf dem Friedhof in Berghofen fertig geworden. Das teilte Bürgermeister Heinfried Horsel mit. Die Gesamtkosten bezifferte Horsel auf 43 000 Euro.

Die neue, massive Sargaufbewahrungsstätte ersetzt ein grünes Holzhäuschen, das seit dem Jahr 1946 den Friedhof des Dorfes Berghofen geprägt hatte. Weil das Holtzhäuschen über keine Kühlung verfügte, mussten die Verstorbenen des Dorfes bis vor kurzem in Battenberg aufgebahrt werden. Das Holzhäuschen diente nur noch als Aussegnungshalle.

Mit Zustimmung des Ortsbeirates und des Magistrats war die alte Aussegnungshalle Mitte August dieses Jahres auf einem Tieflader zu einer Wiese hinter dem Dorfgemeinschaftshaus gebracht worden, wo sie künftig als zusätzliches Gerätehaus für die Feuerwehr des Dorfes dienen wird. Der Bau einer neuen Sargaufbewahrungsstätte war ein lang gehegter Wunsch des Ortsbeirates. Die Finanzierung gelang schließlich, indem man die Kosten auf zwei Jahre verteilte und auf tatkräftige Hilfe des Bauhofes setzte.

Mehrfach waren Probleme zu überwinden. So suchte die Stadt lange nach einer günstigen Kühlung. Vergeben wurde der Auftrag schließlich im Oktober 2009 für 5815 Euro an eine Frankenberger Firma.

Zum Abschluss der Arbeiten äußerte sich Bürgermeister Horsel erfreut darüber, dass „die Berghöfer ihre Zusage eingehalten und für die Außenbereichsarbeiten Eigenleistungen von über 120 Stunden erbracht haben“. Dem Dank schloss sich Ortsvorsteher Hans-Gerd Eitzenhöfer an. Freiwillige Helfer hatten unter anderem den Vorplatz der neuen Sargaufbewahrungsstätte gepflastert. (off)

Quelle: HNA

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