"Wave" in Rosenthal

Saubere Lösung für die Zukunft

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Wolfgang Moescheid (r.) präsentiert Wave-Organisator Louis Palmer (l.) und zahlreichen Interessierten die Twike-Modelle.

Rosenthal. - 90 Elektro-Fahrzeuge fahren von Plauen über Berlin in die Schweiz. Rund ein Drittel davon machte am Montagabend Halt im Burgwald.

Am Montagmorgen waren sie in Berlin gestartet.Nach 30 Stunden und 1000 Kilometern sollten sie Dienstag in der Schweizer Hauptstadt Bern ankommen - aber für rund ein Drittel der Elektro-Mobile gab es am Montagabend einen Stopp in Rosenthal.

Die „Wave“ (World Advanced Vehicle Expedition) findet 2015 schon zum fünften Mal statt und führt in acht Tagen quer durch Europa. Von Plauen in Ostdeutschland in die Schweiz und nach Südtirol. Rund 90 Teams aus aller Welt nehmen die spektakuläre, 2500 Kilometer lange Strecke in Angriff, um zu zeigen, dass Elektrofahrzeuge, die durch erneuerbare Energien angetrieben sind, heute schon eine saubere und alltagstaugliche Lösung für die Zukunft darstellen - und dazu auch jede Menge Spaß bieten.

Höhepunkt der diesjährigen „Wave“ ist die Königsetappe, in der die Teams versuchen, in 30 Stunden 1000 Kilometer von Berlin nach Bern zu fahren. Und genau auf dieser Etappe galt es für einige Fahrzeuge in Rosenthal zu tanken - Strom, versteht sich.

Sogar ein elektrisches Motorrad war dabei: Auch für den Franken Martin Max galt es, Strom zu tanken. Aber auch er selber konnte sich stärken und die weitere Fahrt über Marburg nach Wetzlar antreten, wo er das Nachtlager beziehen wird.

Der Schweizer Louis Palmer, Pionier der Fahrzeuge mit erneuerbarer Energie und Organisator der „Wave“, zeigte sich beim Besuch in Rosenthal optimistisch: „Wir zeigen mit dieser Rallye, dass Elektromobilität schon heute machbar ist“, und fügte hinzu: „Ich bin erfreut, hier in Rosenthal engagierte Menschen zu kennen, die ein einzigartiges Fahrkonzept der Zukunft umsetzen.“ (jj)

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