"Ahle Schüle" in Löhlbach als Beispiel für eine gelungene Konzeption

Vom Schandfleck zum Schmuckstück

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Zwölf Jahre nach der Sanierung hat Gerda Altmann die Ahle Schüle von der Gemeinde Haina gekauft. Seit Februar war die Gaststätte nicht mehr verpachtet – nun, da die Besitzverhältnisse neu geklärt sind, übernehmen Hannelore, Alessandro und Salvatore Brischetto (v.l.) das Gasthaus als neue Pächter.

Haina-Löhlbach - Von der Ahlen Schüle zur "Vecchia Scuola" - wo einst Kinder das Rechnen und Schreiben lernten, werden schon bald Pizza und Pasta serviert. Dabei wäre das Fachwerkhaus im Löhlbacher Ortskern beinahe der Abrissbirne zum Opfer gefallen.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Daniela Neuschäfer bereist derzeit im Rahmen ihrer Sommertour verschiedene alte Schulen und schaut sich verschiedene Konzepte an, mit denen die Gebäude neuen Zwecken dienen. In Löhlbach gibt es gleich zwei alte Schulen, die heute eine andere Funktion haben: Einerseits die ehemalige Grundschule unter den Linden, die 2012 zum Dorfzentrum umgebaut wurde, andererseits die „Ahle Schüle“, in der sich ein Lokal befindet. Beide Projekte sind nur durch Fördermittel möglich gewesen - und in beiden herrscht dank guter Ideen wieder Leben. Am Montagabend informierten sich Neuschäfer und rund 40 Begleiter über beide Gebäude.

Dass die „Ahle Schüle“ fortbesteht, ist vor allem Gerda Altmann zu verdanken, sagte Bürgermeister Rudolf Backhaus, der den Teilnehmern der Sommertour von der Geschichte des Gebäudes berichtete. Altmann hatte Backhaus 2001 von einer spontanen Idee erzählt, die schon ein Jahr später Wirklichkeit wurde: das leerstehende Fachwerkhaus zu entkernen, grundlegend zu sanieren und eine Gastwirtschaft darin einzurichten. (apa)

Den ausführlichen Text lesen Sie in der Mittwochausgabe derFrankenberger Zeitung .

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