Tag der offenen Tür und viele Vorführungen in der Kindertagesstätte Haina-Kloster

Schauen und Lachen

So klein wie bei den sieben Zwergen: Die siebenjährige Jule neben einer Toilette der U3-Gruppe.

Haina-Kloster. Bunt wimmelnde Betriebsamkeit herrschte am Tag der offenen Tür in der Hainaer Kindertagesstätte (Kita). Neben den Kindern waren Eltern und Geschwister mit Omas und Opas gekommen, um sich die Ergebnisse der Komplettrenovierung und den Anbau für Kinder unter drei Jahren (U3) anzusehen.

„Wir sind stolz auf die gelungenen Veränderungen“, sagte Erster Beigeordneter Hermann Möller. Er lobte die schönen Räume und dankte dem Betreuerteam und dem Architekturbüro Sachs aus Gemünden für die geleistete Arbeit. „Ich bin sicher, dass ihr gerne in die Kita geht und euch jeden Tag über die tollen Spielmöglichkeiten freut“, rief Möller den Kindern zu.

Neue Spielgeräte installiert

Der so genannte Altbau aus dem Jahr 1993 verfügt jetzt über neue Fenster, außerdem wurden die Räume gestrichen. Auf dem idyllischen Außengelände wurden zudem neue Spielgeräte installiert. Die größte Neuerung ist allerdings der Anbau für die Kinder unter drei Jahren. Für die derzeit zehn Kinder, um die sich drei Mitarbeiterinnen kümmern, ist naturgemäß alles eine Nummer kleiner als bei der Regelgruppe nebenan. So sind die Mini-Toiletten nur 26 Zentimeter hoch, und auch bei der Reihe winzigkleiner Waschbecken fühlt man sich ein bisschen in das Märchen vom Schneewittchen versetzt. Selbstverständlich hängen auch die Spiegel niedriger als bei den älteren Kindern.

„Der Anfang muss schön sein“, sagte Sabine Ritter, Leiterin der beiden Kitas der Großgemeinde in Haina und Löhlbach. So sei ein harmonischer Übergang vom Elternhaus in die Kita vorgesehen: Die Eltern begleiten ihre Kinder 14 Tage lang und übergeben dann allmählich die Verantwortung an die Erzieherinnen.

„Wir haben von 7 bis 16 Uhr geöffnet“, erklärte Ritter. Selbstverständlich gebe es auch ein Mittagessen und für die Kleinsten die Möglichkeit zum Schlafen. „Wir möchten, dass die Eltern ganz beruhigt sind und ihre Kinder in guten Händen wissen.“

Der Tag der offenen Tür begann mit einem Gottesdienst mit Pfarrerin Christina Jung aus Gemünden. Die musikalische Ausschmückung übernahm die Gitarrengruppe Haina.

Zur späteren Unterhaltung stand Clown Toni bereit, außerdem gab es eine Hüpfburg, eine Tombola und die Möglichkeit, sich schminken zu lassen. In einem Workshop wurde mit Kartons gebastelt.

Kinder und Erzieherinnen spielten und sangen die Vogelhochzeit, und danach tanzten die Tanzmäuse Haina um den großen gelben Käse herum und erzählten dabei, wie sie der gefräßigen Katze ein Schnippchen schlugen.

Von Marise Moniac

Quelle: HNA

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