Spatenstich in Allendorf

Schauraum bringt Arbeitsplätze

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Der erste Schritt auf dem Weg zu einem neuen Schauraum ist gemacht: Spatenstich mit (von link) Axel Grauel mit Töchtern Naemi und Feline (vorne), Christoph Bode von Internorm, Beate Grauel, Jörg Kaiser von Topic, den Architekten Elke Hesselbach und Hans-Helmut Müller und den Bauunternehmern Horst und Michael Schneider.

Allendorf (Eder) - Fenster und Haustüren möchte das Unternehmen Grauel ab nächstem Jahr auch in Allendorf anbieten - in eigenen vier Wänden. Die zentrale Lage Allendorfs gab den Ausschlag für den neuen Standort, an dem Freitag der Spatenstich erfolgte.

Die Freude von Axel und Beate Grauel ist groß, denn nach langen Planungen beginnen die Bauarbeiten in Allendorf. Am Besenacker entsteht in den nächsten Monaten ein neuer Schauraum der Firma Grauel aus Elsoff - das Unternehmen bietet Fenster und Haustüren an. Gemeinsam mit Horst und Michael Schneider vom Bauunternehmen Schneider sowie den Architekten Hans-Helmut Müller und Elke Hesselbach setzte die Familie Grauel am Freitag zum ersten Spatenstich an. Auch Jörg Kaiser und Christoph Bode, Vertreter der Zuliefererfirmen, ließen es sich nicht nehmen, persönlich zum Baubeginn zu gratulieren. Auf 350 Quadratmetern sollen künftig Fenster und Haustüren ausgestellt werden. Hinzu kommen 250 Quadratmeter für Büroräume und 450 Quadratmeter für Lagerräume.

„Wir sind sehr viel im Bereich Burgwald, Marburg und Battenberg unterwegs und Allendorf liegt da sehr zentral“, sagt Axel Grauel. Neben dem neuen Schauraum entstehen seiner Aussage nach auch neue Arbeitsplätze. Ziel sei, in den nächsten zwei Jahren zehn bis fünfzehn neue Mitarbeiter einzustellen. Grauel sucht vor allem Personal in den Bereichen Vertrieb und Montage.

Produkte zum Energiesparen

Axel Grauel gründete das Unternehmen im Jahre 2004 als Einzelfirma. Mittlerweile unterstützen ihn sechs Mitarbeiter und eine Aushilfe bei der Arbeit. Auf den Ruf seiner Firma ist Grauel stolz: „94 Prozent unserer Kunden würden uns weiterempfehlen“, zitiert er eine Kundenbefragung. Das Unternehmen ist auf Fenster und Haustüren im gehobenen Segment spezialisiert und arbeitet mit den Herstellern Internorm und Topic zusammen. Abnehmer sind laut Grauel insbesondere Bauherren im Niedrigenergie- und Passivhaussektor. Als Demonstrationsobjekt soll so auch der neue Standort am Besenacker ein energieeffizientes Gebäude werden, das unter anderem mit Erdwärme beheizt wird.

„Architektonische Akzente“ möchte Grauel mit seinen Fenstern und Haustüren setzten. Im Mai nächsten Jahres feiert die Firma ihr zehnjähriges Bestehen. Wenn alles nach Plan verlaufe, könne der neue Schauraum in einem knappen Dreivierteljahr eröffnet werden, sagt Axel Grauel. Eine Eröffnung zeitnah zu den geplanten Feierlichkeiten wäre also durchaus möglich.

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