Röddenau

Der Scheidweg wird zur Spielstraße

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- Frankenberg-Röddenau (mba). Um Nachwuchs zu gewinnen, hatten Röddenauer Vereine die Kinder und Jugendlichen des Dorfes zu einem Spaß-und-Spiel-Tag an die Vereinsheime im Scheidweg eingeladen. Rund 40 junge Gäste nahmen das Angebot wahr.

Im Scheidweg herrschte am Samstag vergnügtes Treiben: Die vier beteiligten Vereine hatten den Weg gesperrt und zur „Spielstraße“ umfunktioniert. An 15 Spielstationen maßen sich die Kinder und Jugendlichen – in vier Altersklassen eingeteilt – bei sportlichen wie unterhaltsamen Prüfungen, etwa Sackhüpfen, Armbrustschießen, Sockenaufhängen oder Eimerlaufen. Die Sieger wurden am Nachmittag gekürt: Bei den Sechs- bis Siebenjährigen gewann David Holzmann den Wettkampf, bei den Acht- bis Neunjährigen siegte Jolie Huhn. In der Altersklasse der Zehn- bis Elfjährigen lag am Ende Elias Huhn vorne und der Gewinner der Zwölf- bis Vierzehnjährigen heißt Felix Ittermann. Das Spielgerät stammte größtenteils aus dem Sportmobil des Kreissportbundes. Auch eine Exkursion zu Imker Horst Viehmeier war im Angebot: Dort erfuhren die Gäste alles über Honigbienen und die Arbeit des Imkers – einschließlich einer süßen Kostprobe und eines selbst gegossenen Teelichtes zum Mitnehmen. Dieser gemeinsame Jugendtag von Tennisclub, Schützenverein, Feuerwehr sowie Heimat- und Kulturverein war eine Premiere – und für Heinz Willi Röse, Ortsvorsteher und Vorsitzender des Heimatvereins, angesichts der hohen Teilnehmerzahl ein voller Erfolg: „Wir sind sehr zufrieden“, sagte er. Bleibt abzuwarten, ob die Kinder und Jugendlichen tatsächlich für eine Mitgliedschaft in einem der Vereine bereit sind – der Ansatz scheint jedenfalls vielversprechend. Dennoch gebe es für die Veranstalter aus den Erfahrungen vom Samstag auch zu lernen, sagte Röse: So hatten die Organisatoren es mit den Spielen offenbar „zu gut“ gemeint. „15 Spielstationen sind zu viel“, sagte der Ortsvorsteher. Auch hätte das Angebot vielleicht auch an noch jüngere Kinder gerichtet werden können, fand er: Diesmal war das Angebot an die Sechs- bis Vierzehnjährigen gerichtet. Doch im Vordergrund steht, dass die 40 Kinder und Jugendlichen, die gekommen waren, offensichtlich großen Spaß bei den Spielen hatten.

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