Schlaganfall: Krankenhaus und Selbsthilfegruppe gaben Broschüre heraus

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Sie präsentieren die neue Schlaganfallbroschüre: (von links) Ute Schluckebier, Carlo Schöneweiß (beide Druckerei Schöneweiß), Chefarzt Dr. Harald Schmid,Oberarzt Dr. Stefan Dylla, Fansida Schloss (Mitarbeiterin der Schlaganfall-Infostunde), Beate Pröpper (Praxisanleiterin Schulzentrum für Pflegeberufe).

Frankenberg. Mitglieder des Kreiskrankenhauses und der Selbsthilfegruppe „Schlaganfallpatienten“ Frankenberg haben in Gemeinschaftsarbeit eine Neuauflage der hauseigenen Schlaganfallbroschüre herausgegeben.

Das farbig illustrierte Heft soll Betroffenen und Angehörigen wichtige Informationen über das Krankheitsbild des Schlaganfalls geben.

Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 200 000 Menschen einen Schlaganfall. Meist tritt die Erkrankung überraschend ohne Vorankündigung auf. Lähmungserscheinungen oder Gefühlsstörungen einer Körperhälfte, Sprach- und Sehstörungen, Schwindel, heftige Kopf-schmerzen und Bewusstseinsstörungen sind die Hauptsymptome.

Die bleibenden Behinderungen sind oft schwer. Für die meisten Betroffenen und ihre Familien ändert sich damit das Alltagsleben innerhalb kurzer Zeit fundamental.

Die Broschüre gibt über die Hintergründe der Erkrankung und über die Abläufe im Krankenhaus verständlich Auskunft. Sie wurde von der Selbsthilfegruppe mit Hilfe von Spenden finanziert. Für die Betroffenen ist sie kostenlos.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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