Brandruine in der Stadtmitte noch nicht geräumt

Schlechtes Bild für Gemünden

Trümmerhaufen: In einem Kebap-Imbiss an der Hauptverkehrsstraße in Gemünden hatte es am 26. April 2009 gebrannt, die Kripo geht von Brandstiftung aus. Foto:  Paulus

Gemünden. Die Stadtmitte von Gemünden ist derzeit keine gute Werbung für die Wohrastadt. Das muss auch Bürgermeister Frank Gleim zugeben. „Das ist ein ganz schlechtes Bild für Gemünden“, sagte Gleim, angesprochen auf die Brandruine direkt an der Hauptverkehrsstraße.

Nach dem Feuer in einem Kebap-Imbiss am 26. Juli 2009 liegen noch immer Trümmerreste vor der Brandruine an der Ecke Lindenstraße/Moischeider Straße.

„Am kommenden Montag gibt es ein Gespräch zwischen Eigentümer, Anwälten und Versicherung“, berichtete Bürgermeister Gleim gestern auf HNA-Nachfrage. „Danach bekommen auch wir als Stadt neue Informationen.“ Wie Gleim bereits in der Stadtverordneten-Sitzung im Dezember mitgeteilt hatte, bemühe sich die Stadt, dass das Grundstück geräumt wird. „Wir sind nicht tatenlos, aber weder das Grundstück noch das Gebäude gehören uns.“ Wenn die Stadt die unschönen Überreste des Brandes beseitige, müsse sie die Kosten dafür tragen. „Unser Ziel ist, dass der Eigentümer die Entsorgung übernimmt.“ Der wohne aber nicht in Gemünden.

Nach dem Feuer in der Nacht des 26. Juli geht die Kriminalpolizei weiterhin von Brandstiftung aus, sagte gestern ein Polizeisprecher. Neue Hinweise dazu gebe es bisher aber nicht. (jpa)

Quelle: HNA

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