Gemünden

Schlumpfinen, Nonnen und Piratinnen

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- Gemünden (ug). „Weiber helau“ erschallte es am Donnerstagabend vielstimmig aus dem bunt geschmückten Saal des „Hessischen Hofs“: Gut gelaunte Frauen aus der ganzen Region feierten Weiberfasching.

Seit 1986 wird in der karnevalistischen „Hauptstadt der Bunstruth“ regelmäßig auch ohne männliche Beteiligung Fasching gefeiert. Einziger Mann unter lauter „Weibern“ war Gerald Schneider, der die Musik machte und sich wenigstens pro forma ein weibliches Pseudonym zugelegt hatte: „Geraldine“.

Die Karnevalistinnen hatten sich fantasievoll kostümiert und waren echte „Hingucker“: In diesem Jahr waren besonders viele Piraten gekommen, aber auch Energiesparlampen, Schlümpfe, Clowns, Cowboys, Engel und Teufel wurden gesichtet. Die Frauengruppen hatten viel Vorbereitungszeit und bei der Ausführung viel Liebe zum Detail in ihre Verkleidungen investiert.

Zur Musik von „Geraldine“ war die Tanzfläche von Anfang an immer gut gefüllt. Mit einer langen Polonaise endete das Programm, aber nicht der Abend. Bis tief in die Nacht feierten die Frauen zur Musik von „Geraldine“ weiter und hatten großen Spaß, als zu vorgerückter Stunde Josie Knieling noch einige Witze zum Besten gab.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 5. März.

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