Schlussbericht Heloponte-Planung: kein Freibad, keine Eisbahn

Freizeitanlage Heloponte in Bad Wildungen. Das 37 Jahre alte Bad ist dringend sanierungsbedürftigoder müsste durch einen Neubau ersetzt werden. Foto:  Schade

Bad Wildungen. Sechs Varianten als Ersatz für die 37 Jahre alte Freizeitanlage Heloponte mit Investitionssummen zwischen zehn und 22,9 Millionen Euro, aber kein Ansatz für ein Freibad und eine Eisbahn.

So steht’s im Schlussbericht des Schweizer Bäderexperten Dr. Stefan Kannewischer. Der Bericht ist das Ergebnis der Arbeit einer überfraktionellen Arbeitsgruppe.

Anlässlich eines Arbeitsbesuches in Bad Salzuflen übergab Dr. Kannewischer diesen Bericht an Parlamentsvorsitzenden Wolfgang Nawrotzki. „Die Aufgabe ist auch für unser Unternehmen eine spannende Herausforderung gewesen. Wir haben in einer Moderationsphase die Stadtverordneten bei einer Klärung der Ausgangslage und bei der Festlegung von Kriterien für eine Nachfolgelösung begleitet. Danach haben wir mit unserem Know-How eine Fülle von Fakten für verschiedene Möglichkeiten des künftigen Badeangebots erarbeitet und gebündelt“, sagte er

Nawrotzki bedankte sich für die Qualität der vorgelegten Expertise: „Stadtverordnetenversammlung, Magistrat und Verwaltung verfügen nun über gesichertes Datenmaterial zu sechs Varianten vom reinen Sportbad (Minimallösung) bis zum Neubau einer Therme mit angeschlossenem Sportbad.“ Leider hätten aufgrund zu geringer Besucherzahlen das Freibad und die Eisbahn nicht mehr berücksichtigt werden können.

Laut Nawrotzki erhalten alle Stadtverordneten und Magistratsmitglieder den Schlussbericht, um sich einzuarbeiten. Er wird in einer Bürgerversammlung am 29. Juni in der Wandelhalle vorgestellt. Dann müssen die städtischen Gremien die Varianten diskutieren und bewerten. Kannewischer veranschlagt bis zu vier Jahren bis zu einer Neueröffnung.

Quelle: HNA

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