Schneller Regional-Express von Marburg nach Frankfurt

Marburg-Biedenkopf. Am 14. Dezember kehrt der Zugverkehr in Marburg zum Stundentakt zurück. Mehr noch: Erstmals verkehrt ein schneller Regional-Express an allen sieben Tagen in der Woche von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr abends zwischen der Unistadt und Frankfurt.

Der direkte Intercity nach Berlin wird dagegen gestrichen.

Seit Jahren streiten Befürworter und Gegner des Stundentakts um die beste Zugverbindung ins Rhein-Main-Gebiet: Die Städte im Ostkreis sowie der Norden und das nördliche Hinterland wollen die Wiedereinführung des Stundentakts, der vor fünf Jahren gleichzeitig mit dem Intercity-Anschluss von Marburgs gestrichen wurde, unbedingt zurück. Sie leiden unter schlechten Anschluss- und langen Umsteigezeiten sowie insgesamt weniger Verbindungen zur Haupt-Nord-Südachse.

Anders der Südkreis und das südliche Hinterland: Sie sind sehr gut ans Rhein-Main-Gebiet angebunden. Die dortigen Bürgermeister wehrten sich deshalb entschieden gegen eine Veränderung, die nur mit Streichung einiger Halte auf der Strecke zu erreichen ist. Sie protestierten sogar mit Transparenten am Bahnhof Fronhausen und warnten davor, „vollständig abgehängt“ zu werden.

Zum Schluss schrumpfte der Kreis der Protestierer, die Mehrheit der Städte und Gemeinden im Landkreis war für die Rückkehr des Stundentakts.

Sie können sich nun freuen, ebenso die Initiative „Main-Weser-Bahn im Takt“, die für die stündliche schnelle Fahrt von Marburg ins Rhein-Main-Gebiet kämpft.

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Von Birgit Heimrich

Quelle: HNA

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