Schnelles Internet

Schnelles Internet für 8000 Haushalte

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Freuen sich auf das schnelle Internet: (von links) Wolfgang Danzeglocke und Bürgermeister Rüdiger Heß von der Stadt Frankenberg sowie Ronald Weinrich und Thomas Peter von der Deutschen Telekom.

Frankenberg - Surfen im Internet kann mit geringen Bandbreiten mühselig sein. Die Stadt Frankenberg beugt diesem Problem gemeinsam mit der Telekom vor. Das Telekommunikationsunternehmen stellt ab nächsten Montag Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung - jedoch nicht automatisch,

„Das ist eine Sensation. Das ist das schnellste Internet, das es in Deutschland in bestehenden Gebieten gibt. Das ist toll für Frankenberg, das ist toll für die Region“, kommentierte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß die neueste Entwicklung im heimischen Kommunikationsbereich.

Ab Montag stehen Kunden der Deutschen Telekom für das Internet Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde - das sind circa 12,5 Megabyte - zur Verfügung. Konkret gilt diese Neuerung für den Bereich mit der Vorwahl 06451 in den Orten Frankenberg, Willersdorf, Viermünden, Schreufa, Rodenbach, Röddenau, Geismar und Friedrichshausen sowie den umliegenden Dörfern Burgwald, Bottendorf und Haine. Der Bürgermeister betont, dass die Stadt weiterhin daran arbeite, auch die noch nicht angeschlossenen Walddörfer Rengershausen, Wangershausen und Hommershausen sowie die Stadtteile Dörnholzhausen und Haubern über Breitband an das Internet anzuschließen. „Die Gespräche laufen bereits“, sagte Heß.

Bauarbeiten geduldig mitgetragen

Der Bevölkerung der Stadt und der Stadtteile dankte der Bürgermeister, dass sie nach den städtischen auch die mehrmonatigen Bauarbeiten der Telekom geduldig mitgetragen habe.

Am Donnerstag stellten Ronald Weinrich und Thomas Peter von der Deutschen Telekom das neue, schnelle Netz im Frankenberger Stadthaus vor: Dabei hoben die beiden Telekom-Experten hervor, dass nun 80 Prozent der heimischen Bevölkerung von schnellem Internet profitieren könne - 6400 Haushalte in Frankenberg und weitere 1600 im Vorwahlbereich. „Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig funktionieren“, sagten die Telekom-Sprecher.

Zudem sei hohes Tempo im Internet auch ein Standortvorteil - „für die gesamte Stadt und auch für jede einzelne Immobilie“. Für das schnelle Internet habe die Deutsche Telekom viel Geld in die Hand genommen. Allein im Vorwahlbereich 06451 seien vier Millionen Euro investiert worden. Allerdings machten die Experten darauf aufmerksam, dass die neuen, schnellen Internetanschlüsse nicht von allein in die Haushalte kommen. „Nur die Kunden, die uns einen Auftrag erteilen, stellen wir um.“ Solange der Kunde nichts unternehme, verbleibe er im alten Netz. Für das schnelle Internet stellte die Telekom in knapp einem Jahr in der Region insgesamt 64 große, graue sogenannte Multifunktionsgehäuse auf, zudem wurden auf 65 Kilometern Glasfaserkabel verlegt und 13,8 Kilometer Tiefbauarbeiten vorgenommen. (mjx)

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