Neun Chöre machten im Allendorfer Bürgerhaus Werbung für den Chorgesang

„O wie schön ist Singen“

Musikalische Akzente: Der Chor „Grenzenlos“ aus Bromskirchen mit Dominic Zissel zeigte beim Freundschaftssingen in Allendorf einen Streifzug durch die Welt der Gospels. Fotos:  E. Strieder

Allendorf-Eder. Neun Chöre aus vier Sängerkreisen haben bei einem Freundschaftssingen im vollbesetzten Allendorfer Bürgerhaus einen beeindruckenden Einblick in ihr musikalisches Schaffen gegeben. Das hochkarätige Konzert stand unter dem Motto „Singen verbindet Sängerkreise“.

Gemeinsam intonierten die beiden Chöre des gastgebenden MGV Liederkranz unter der Leitung von Reka Mengel „Die kleine Bergkirche“ zum Auftakt des musikalischen Reigens. Der Allendorfer Frauenchor sang mit „Viva la musica“ ein Loblied auf die Musik und wusste mit dem Ohrwurm „One way wind“ zu gefallen, Werner Thiem dirigierte. Stimmgewaltig sang der MGV Liedertafel Frankenberg/Schreufa mit Chorleiter Günter Retzlik „Im Walde“ und erhielt Beifallsstürme für den „Frohen Sängermarsch“.

Musikalische Akzente setzte der Frauenchor „Grenzenlos“ aus Bromskirchen mit Dominic Zissel bei einem Streifzug durch die Musik der Gospels und Spirituals. Viel Beifall gab es für Lieder in deutscher, englischer und afrikanischer Sprache wie „Joshua fit the battle of Jericho“, „Siyahamba“ und „Ich bin hier“.

Helmut Eigenbrodt dirigierte den MGV Halgehausen bei einer Version der „Glocken der Heimat“. „O wie schön ist Singen“ sangen die Männer als Werbung für den Chorgesang. Lieder vom Wein und guter Laune sang die Chorvereinigung der Germania Bad Wildungen und der Harmonie aus Wega. Auch aus dem Land der Träume sang der Chor aus dem Waldeckischen. Der MGV aus dem westfälischen Medebach sang „Gitarren klingen leise“ und das bekannte Stück „Die Rose“. Dieses Lied intonierte auch der Goddelsheimer Frauenchor, allerdings in einer anderen Version. „Auf die sommermüden Wälder“ passte so recht zur Herbstzeit.

Den großartigen Abschluss des Abends gestaltete der Männerchor aus Allendorf mit der „Hasenjagd“ nach Gerd Sorg und dem Abendlied „Gute Nacht“. Mit langem Beifall bedankten sich die Zuhörer für die großartigen Chorvorträge. Beim Chorkonzert vertreten waren somit Chöre aus den Sängerkreisen Oberes Edertal, Waldeck, Edertal und Brilon. Die meisten Chöre sangen zum ersten Mal im Bürgerhaus Allendorf. Durch das Programm führten Ulrike Noll und Reinhold Hoffmann. (ed)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare