Jugendfeuerwehr feiert

Schon viele Jungbrandschützer erzogen

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Feuerwehr

Battenberg-Berghofen - Fast ist sie schon selbst "erwachsen", die Jugendfeuerwehr aus Berghofen. Die Vereinssparte besteht seit 15 Jahren.

Spiel und Spaß bei der Jugendfeuerwehr-Olympiade und der Dorfrallye standen im Mittelpunkt der Feier zum 15-jährigen Bestehen der Berghöfer Jugendfeuerwehr. Rund um das Dorfgemeinschaftshaus und das Feuerwehr-Gerätehaus herrschte am Samstag reges Treiben: Das sommerliche Wetter hatte viele Gäste angelockt. Volker Rind, Vorsitzender der Feuerwehr, nutzte die Gelegenheit und kündigte an, dass das 80-jährige Bestehen der Berghöfer Feuerwehr vom 9. bis zum 11. August 2013 in der Dreschhalle gefeiert werden soll.

Dieses Wochenende jedoch stand im Zeichen der Jugend: Die Jugendfeuerwehren aus Dodenau, Frohnhausen, Haine und Rennertehausen waren ebenfalls zur „Geburtstagsfeier“ der Berghöfer Jungbrandschützer erschienen. Stadtbrandinspektor Günter Hallenberger, Erster Stadtrat Georg Röse, Ortsvorsteher Hans-Gerd Eitzenhöfer, Stadtjugendwart Oliver Feige und Volker Rind als Vereinsvorsitzender begrüßten die Jugendlichen. Sie alle betonten die Bedeutung der Jugendarbeit in den Wehren.

Vorsitzender Rind berichtete, dass die Gründung der Jugendfeuerwehr am 7. Dezember 1997 während einer Vorstandssitzung beschlossen wurde. Erste Jugendwarte waren Jörg Meissner und Harry Scherpenkate-Fackiner. Schon im Jahr 2000 waren 15 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr aktiv.

Ganz so viele sind es heute nicht mehr: Derzeit werden acht Jungen und ein Mädchen von Carola Freiling und Sebastian Stark betreut. Regelmäßig finden Übungen statt - donnerstags im zweiwöchentlichen Rhythmus. Im Alter von 17 Jahren werden die Jugendlichen schließlich in die aktive Feuerwehr übernommen.

Fragen, Rätsel, Spiele

Nach dem offiziellen folgte der spaßige Teil der Feier: die Spiele hinter dem Dorfgemeinschaftshaus. So musste etwa ein Tischtennisball durch einen Feuerwehrschlauch gerollt werden, die Jugendlichen konnten mit einem Schlauch kegeln und Luftballons durch ein Wasser-Verteilerstück bis zum Platzen aufblasen.

Auch das Erinnerungsvermögen der Jugendlichen wurde getestet: Für fünf Sekunden wurde eine Decke hochgehoben, unter der 15 Gegenstände mit Bezug zum Brandschutz lagen. Anschließend musste jeder aufschreiben, an welche Teile er sich erinnern konnte. Fragen hingegen waren bei der Dorfrallye zu beantworten. Dabei galt es, die Augen offenzuhalten und Details zu erkennen. „Wie viele Motive sind am Ständebaum?“, „Welche Jahreszahl steht an der Bundesstraßen-Unterführung?“ oder „Wie viele Kilometer sind es nach Laisa?“ gehörten zu den Fragen. Die Jugendlichen zogen in Gruppen los und lösten die Fragebogen.

Nach der Auswertung der Jugendfeuerwehr-Olympiade und der Dorfrallye fand die Siegerehrung statt. Erst nach einem Stechen stand die Jugendfeuerwehr aus Dodenau als Sieger vor der mit 41 Punkten punktgleichen Jugendfeuerwehr aus Frohnhausen fest. Dritter wurde die Jugendfeuerwehr aus Haine.

Vor dem Feuerwehr-Gerätehaus waren Festbänke für das Beisammensein aufgestellt - so wurde auch der Abschluss der Feier ein geselliger.

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