Grenzwanderung und Tretbeckenfest

Schreufa erinnert an 1150-Jahr-Feier

Durch Feld und Flur: Annähernd 100 Wanderer machten sich in Schreufa bei idealem Wanderwetter auf den Weg entlang der Gemarkungsgrenze. Es war der Veranstaltungsauftakt zu weiteren Erinnerungaktionen an das große 1150-jährige Dorfjubiläum vor zehn Jahren. Foto: Siegesmund

SCHREUFA. Zehn Jahre ist es jetzt her, dass der Frankenberger Stadtteil Schreufa eine Woche lang sein 1150-jähriges Bestehen gefeiert hat. An dieses gelungene Fest wollen die Schreufaer in diesem Jahr erinnern und den damals gewonnenen Gemeinschaftsgeist mit Grenzwanderung und einem kleinen Erinnerungsfest wieder neu beleben.

So wurde die obligatorische Maiwanderung der örtlichen Feuerwehr zu einer öffentlichen Wanderung entlang der Schreufaer Gemarkungsgrenze ausgeweitet. Bei idealem Wanderwetter starteten annähernd 100 Teilnehmer, um bei der ersten Etappe mitzulaufen. Der Weg führte zunächst entlang der Nuhne in Richtung Eder. Aber hier stellte sich schon das erste Hindernis den Wanderern in den Weg. Die Grenze verläuft dort zwar ein Stück zwischen Hermannsholz und der Eder und dann wieder quer durch den Privatwald im Hermannsholz, aber noch nicht aufgearbeiteter Windbruch versperrte den Weg. So zogen die Grenzgänger es vor, den regulären Weg durch das Hermannsholz zu nehmen. Es war für manchen der Teilnehmer gleichzeitig eine willkommene Gelegenheit das sonst eingezäunte und verschlossene Waldstück zu durchwandern. Hier im Wald bei der Jagdhütte legten die Wanderer auch eine ausgiebige Rast ein, bevor es entlang der gemeinsamen Grenze zwischen Schreufa und Viermünden weiterging, um dann zur Schreufaer Grillhütte zurückzukehren.

Die zweite Wanderetappe ist für den 13. Mai zum Himmelfahrtstag in Verbindung mit dem Tretbeckenfest des Verkehrsvereins geplant. Das eigentliche Jubiläumserinnerungsfest ist in Verbindung mit dem alljährlichen Fest „Nuhne in Flammen“ am 14. August vorgesehen. (zpz)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare