Schreufaer in Dokumentarfilm über Borussia Dortmund dabei

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Mit seiner Fahne im Garten: Fabian Ludwig.

Schreufa. „Auf der Tribüne sind wir alle gleich. Keiner ist mehr wert als der andere. Unser aller Herz schlägt für den BVB“, sagt Fabian Ludwig aus Schreufa. Genau das zeigt der Dokumentarfilm „Wir die Wand“ von WDR-Autor Klaus Martens.

„Es geht um Stimmung, Atmosphäre, Umgang, das, was da auf die Beine gestellt wird, und die Faszination für den BVB“, erklärt Ludwig. Der 29-Jährige ist einer der Protagonisten des Films.

Gefilmt wurde ausschließlich das Geschehen auf der Tribüne während der Begegnung Dortmund gegen Mainz im April. Spielszenen können aus Gesichtern der Menschen gelesen werden. Mit Stimmen im Hintergrund werden persönliche Schicksale erzählt. Im Mittelpunkt stehen elf Protagonisten. Menschen, die verschiedener kaum sein könnten, doch in einer Sache vereint sind: der Liebe zu Borussia Dortmund. Da gibt es beispielsweise die Rentnerin Karin, die Prostituierte Anna Kathrin, Ultras-Mitglied Olli und Universitätsprofessor Mathias. Mit dabei eben auch Fabian Ludwig, genannt Borsti.

Er hat seit zwölf Jahren kein Bundesliga-Spiel des BVB verpasst. Auch alle Champions-League- und DFB-Pokal-Spiele schaut er sich im Stadion an. Insgesamt besuchte er über 1000 Fußballspiele, darunter auch Spiele der deutschen Nationalmannschaft. „Dafür geht dann der Jahresurlaub drauf“, berichtet der 29-Jährige Holztechniker. Er hat dem Fußball sein Berufsleben angepasst.

Die Premiere zum Film „Wir die Wand“ wird sich Borsti am Montag, 2. September, mit drei Freunden in Dortmund anschauen. Ab Donnerstag, 5. September, wird der Film in ausgewählten Kinos zu sehen sein, unter anderem in Marburg und Winterberg. WDR zeigt den Film am 3. Oktober um 21.45 Uhr auch im Fernsehen.

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Von Lena Wenzel

Quelle: HNA

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