Friedrich-Trost-Schule hat an bundesweitem Spendenprojekt teilgenommen

Schüler arbeiteten für Afrika

Mit Spendendose: Kinder der Friedrich-Trost-Schule präsentieren ein Plakat zum Thema „Schule in Afrika“. Mit vielen Aktionen sammelten die Schüler Geld für das Projekt. Foto: nh

Frankenberg. Schüler der Friedrich-Trost-Schule in Frankenberg haben an der bundesweiten Aktion „Dein Tag für Afrika“ teilgenommen: Einen Tag lang jobbten sie für für Bildungsprojekte in Afrika und demonstrierten damit freiwilliges Engagement für Gleichaltrige in Afrika. „Jeder Tag zählt“, lautete das Motto der Aktion. Organisiert wurde die Kampagne vom Verein „Aktion Tagwerk“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kuchen und Pizza verkauft

Einen Schultag lang ließen die Schüler ihre Schultaschen und Schulbücher daheim. Stattdessen standen praktische Arbeit oder Aktionen auf dem Programm: 25 Mädchen und Jungen der Klassen 6 bis 9 gingen arbeiten, währenddessen veranstalteten die Klassen 1 bis 5 einen Kuchenverkauf in der Schule: Neben Pizzabrötchen wurde auch Kinderpunsch angeboten. Die Backwaren fanden bei Lehrern und Schülern großen Absatz. Den Lohn spendeten die Schüler an Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche in Burundi, Ruanda und Südafrika.

Die Frankenberger Förderschule unterstützte zum fünften Mal die Aktion. Zudem „erarbeiteten“ 37 Kinder der Grundstufe noch Spenden durch Arbeitseinsätze zu Hause – wie beispielsweise Straßefegen, Auto waschen und andere Hilfsdienste im Haushalt, die sie in vergangenen Wochen machten. Diese wurden wurden von Eltern oder Großeltern mit Spenden honoriert.

Die Arbeitseinsätze der älteren Schüler waren wieder in heimischen Handwerksbetrieben, Lebensmittelmärkten, Gärtnereien oder Kindergärten. Dort hieß es Regale einräumen, Blumen pflanzen, fegen, putzen oder aus Kinderbüchern vorlesen. Insgesamt „erarbeiteten“ die Schüler an ihrem „Tag für Afrika“ mehr als 800 Euro.

„Das ist ein tolles Ergebnis“, sagte Schulleiterin Birgit Blum-Stolle. „Die jüngeren Schüler sammelten über mehrere Tage die Kleinbeträge in einer Spardose und waren sehr überrascht, als die Dose geknackt wurde.“

Bei einem Besuch des Infomobils (HNA berichtete) wurden die Schüler von Mitarbeitern der Aktion Tagwerk über die Verwendung der Spenden informiert. So werden beispielsweise im Süden Ruandas jährlich rund 1800 Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern leben, unterstützt.

„Durch Informationen aus erster Hand war die Motivation der Schüler, sich zu engagieren, besonders groß“, lautete das Fazit von Förderschulkonrektorin Elke Mitze, die den Aktionstag organisiert hat. „Neben dem Einsatz der Jugendlichen gilt natürlich ein besonderer Dank den Firmen und Betrieben, die die Arbeitseinsätze ermöglicht haben.“ (nh/mam)

Quelle: HNA

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