Schüler informierten sich bei 62 Betrieben

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Macht eine Ausbildung bei Bienhaus: Christina Althaus.

Frankenberg - Beim 16. "Tag der Ausbildung und des dualen Studiums" in der Ederberglandhalle in Frankenberg gab es für die Jugendlichen viel Neues zu erfahren.

Die Chancen, einen Ausbildungsberuf im Handwerk zu bekommen, waren noch nie so gut wie jetzt - und trotzdem mangelt es in der Branche an Nachwuchs. Um dem entgegenzuwirken, informierte Tanja Seraphin von der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg Schüler beim „Tag der Ausbildung und des dualen Studiums“ in der Ederberglandhalle in Frankenberg über die Möglichkeiten, die man in dieser Branche hat.

„Viele der Schüler wissen gar nicht, dass es im Handwerk ganz viele Möglichkeiten gibt, Karriere zu machen. Eine Ausbildung im Handwerk bietet dieselben Möglichkeiten wie ein Studium“, sagt Seraphin. Auch sei weitestgehend unbekannt, dass auch Berufe wie Fotograf zum Handwerk gehören. „Das wussten wir tatsächlich nicht“, sagt Daniel Eichler von der Ortenbergschule, der sich am Stand der Kreishandwerkerschaft informiert.

62 Aussteller waren beim Tag der Ausbildung am Donnerstag in der Ederbergland-Halle vertreten. Veranstalter der Messe waren neben der Kreishandwerkerschaft die Bundesagentur für Arbeit, der Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen in Nordhessen, Viessmann und die Ortenbergschule Frankenberg.

„Die Berufswahl ist und bleibt eine der schwierigsten Entscheidungen des Lebens. Wir können diese Entscheidung nicht abnehmen, sondern nur Angebote schaffen und unterstützen“, erklärt Frauke Syring vom Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen in Nordhessen.

Was es sonst noch auf der Ausbildungs-Messe zu sehen gab, lesen Sie am Freitag in der gedruckten Ausgabe der HNA Waldeck-Frankenberg.

von Marc Hörcher

Quelle: HNA

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