235 Schüler machen Abi - Doppeljahrgang an der Edertalschule sorgt für viel Arbeit

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Viel zu tun: Günter Haase, Studiendirektor in der Schulleitung der Edertalschule in Frankenberg, schaltet die zugelassenen Schüler für die Abitur-Prüfungen frei.

Frankenberg. Jetzt wird’s ernst für 235 Schüler der Edertalschule in Frankenberg: Der erste Doppeljahrgang beginnt am Freitag mit den schriftlichen Abitur-Prüfungen. Durch die Verkürzung auf das Abitur nach acht Jahren müssen zwei Jahrgänge ran.

Der Organisationsaufwand, mit dem Studiendirektor Günter Haase von der Schulleitung und das Lehrerkollegium des Gymnasiums das Abitur vorbereiten, ist riesig. Allein die Räume zu organisieren, ist eine logistische Herausforderung.

„Am Montag schreiben 144 Schüler und am Mittwoch 210 Schüler gleichzeitig. Diese beiden Tage machen uns die meiste Arbeit“, sagt Haase. Denn so viele Schüler passen nicht in die Kulturhalle, in der die Schüler an den anderen Prüfungstagen ihre Arbeiten schreiben. Deswegen müsse man an diesen Tagen zusätzliche Räume im Schulgebäude für die Prüfungen nutzen. Die Schüler erfahren durch Aushänge, in welchem Raum sie ihre Prüfungen schreiben.

Bis zu 30 Aufsichtspersonen an einem Tag sind bei den Prüfungen im Einsatz. Dass die Lehrer Aufsicht führen, bedeutet auch, dass Schulstunden für andere Schüler ausfallen.

„Wir versuchen den Unterrichtsausfall so gering wie möglich zu halten. Wir lassen die Kollegen Aufsicht führen, die während der Prüfungen Freistunden hätten. Aber ganz ohne Ausfall geht es trotzdem nicht“, erklärt Haase.

"Am Montag haben die Schüler des Doppeljahrgangs, die keine Abiturklausuren schreiben, einen Studientag. Die Schüler der Unter- und Mittelstufe haben regulär Unterricht."

Von Marc Hörcher

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Quelle: HNA

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