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Schüler wandern bei historischer Projektwoche ins Mittelalter

Hatten Spaß an der Zeitreise ins Mittelalter: Die Kinder der Nicolaus-Hilgermann und der Karl-Preising-Schule, hier im Bild mit Herbert Turian vom Verein für naturnahe Erholung (2. von rechts) und Schulleiterin Ines Franke (3. von rechts), lernten allerhand über die alte Zeit. Foto: nh

Rosenthal. Ein Hauch von Geschichte: Bei einer Projektwoche, die an der Nicolaus-Hilgermann und an der Karl-Preising-Schule in Rosenthal organisiert worden war, wanderten 21 Schüler mit Schulleiterin Ines Franke sowie Lehrerin Sylvia Trust zu den historischen Stätten Rosenthals.

Die Kinder waren dem Mittelalter auf der Spur, und weil in diese Epoche auch die Gründung der Stadt Rosenthal gehört, waren drei typische, ehemalige Wüstungen um Rosenthal Ziele der Wanderungen.

Herbert Turian und Günther Klingelhöfer vom Verein für naturnahe Erholung unterstützten die Wanderaktion. An den drei aufeinander folgenden Tagen begleiteten sie die Schülergruppe. Sie wanderten nach Sigertenhusen, einem Ort aus der frühmittelalterlichen, karolingischen Zeit, der an dem Zusammenfluss von Gänse- und Mittelbach im oberen Seeger lag.

Außerdem ging’s zum ehemaligen Ort Talhausen, der im Jahr 1329 erstmals urkundlich genannt worden war. Hier befindet sich die Quelle, die noch heute die Stadt Rosenthal mit Wasser versorgt.

Da Günther Klingelhöfer zu Talhausen noch Geschichten und Legenden erzählte, kam dieser Stopp bei den Kindern besonders gut an. Nicht minder interessant war die Wanderung zum ehemaligen Ort Bendorf südöstlich von Rosenthal an der Straße nach Langendorf. Die Siedlung wurde bereits im Jahr 1215 erstmnals urkundlich erwähnt. Wie bedeutsam der Ort aus historischer Sicht ist, präsentierten die Kinder.

Ehemaliger Friedhof

Sie lasen die Informationen zu dieser größten Wüstung um Rosenthal von der Tafel laut ab. Spannend war zudem der Besuch des ehemaligen Friedhof mit Kirche, der von den umliegenden Orten bis zum Jahr 1624 genutzt worden war.

An allen drei Tagen wanderten die Schüler und Lehrer zusammen rund fünf bis sechs Kilometer und lernten – neben dem geschichtlichen Hintergrund – auch einiges über Flora und Fauna sowie über die Bedeutung der Wanderwegezeichen. (nh/dau)

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Quelle: HNA

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