Geismar

Schützen feiern mit Königin Kerstin Hauptführer

- Frankenberg-Geismar (schä). Das lange Nach- und Umdenken hat sich gelohnt für den Schützenverein Geismar. Das neue Konzept des Königsschießen wurde von Mitgliedern und Gästen gut angenommen.

m kurz nach halb sechs strahlte die neue Schützenkönigin von Geismar glücklich und krönte den gelungenen Samstag am Geismarer Schützenhaus, der um 13 Uhr traditionell mit der Abholung des scheidenden Königspaares begonnen hatte und mit einem geselligen Oldie-Abend im Kreise vieler Gäste endete.

Lange hatten sich die Geismarer Schützen im Vorfeld Gedanken gemacht über die Attraktivität ihres Vogelschießens. Mehr Kandidaten wollte man gewinnen, die um den Königstitel mitschießen, und mehr Zuschauer für das Schießen begeistern als bisher beim drinnen, im Schießstand, stattfindenden Wettstreit.

So ging das Vorstandsteam um Holger Eckel neue Wege, verlegte das Schießen nach draußen und sorgte mit viel Aufwand für eine Open-Air-Fete, mit der der Vorsitzende rundum zufrieden sein konnte. Erst recht, als die neue Schützenkönigin feststand: Kerstin Hauptführer – seit Jahren als aktive Schützin erfolgreich –, der alle von Herzen den Titel gönnten. Groß war der Jubel und die Gratulantenschar, nachdem Hauptführer den 165. Schuss auf den prächtigen, 40 Kilo wiegenden Holzadler abgegeben hatte. Der Jubel kam spät, denn die Schützin hatte bereits wieder Platz genommen nach ihrem gezielten Schuss und bekam gar nicht mit, dass der Adler von der Stange gekippt war. Die nächste Schützin hatte aber noch nicht angelegt, sodass die Königswürde Kerstin Hauptführer gebührte.

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