Frankenberg

Schulorchester auf Tournee durchs Burgenland

- Frankenberg (r). Insgesamt fünf Konzerte gab das Schulorchester bei seiner kleinen Österreich-Tournee. Trotzdem blieb den Gymnasiasten noch Zeit für Ausflüge.

Ebenso erfolgreich wie ereignisreich sei sie gewesen, die Konzertreise. Das berichtete Orchesterchef Markus Wagener, nachdem die Schüler pünktlich zu den Herbstferien wieder zurück in Frankenberg waren. Innerhalb einer Woche konzertierten die 60 Musici mit ihren Begleitern fünfmal. Sie begeisterten insbesondere ihre österreichischen Altersgenossen mit Auftritten in Rust, Oberschützen und Neusiedl am See. Die Big Band unter der Leitung von Torsten Herguth hatte mit ihrem Konzert auf der Freiluftbühne im mondänen Badeort Bad Tatzmannsdorf einen großen Auftritt, der zahlreiche Kurgäste anlockte. Highlights für das Orchester waren ein Kurzkonzert im historischen Haydnsaal des Schlosses Esterhazy und ein Auftritt vor 600 Schülern des Musikgymnasiums Oberschüzen. Auf Einladung des Landkreises Waldeck-Frankenberg bereiste das Orchester bereits zum zweiten Mal das Burgenland südöstlich von Wien. Auf dem touristischen Programm durfte die österreichische Hauptstadt nicht fehlen. Die Schülerinnen und Schüler wandelten auf den Spuren von „Sissi und Franzerl“ beim Besuch der Wiener Staatsoper und in Schloss Schönbrunn. Die kulturelle Vielfalt der ehemaligen Monarchie erlebten sie in der „Langen Nacht der Museen“ und während eines Tagesausflugs nach Budapest. Dort besuchten sie unter anderem die prächtige Oper bei strahlendem Sonnenschein. Die von der burgenländischen Landesregierung organisierten Konzerte in Schulen zeigten, wie Musik über Alters- und Landesgrenzen verbindet. Das kurzweilige musikalische Programm begeisterte die Zuhörer und zündete. Stets mussten die Frankenberger Musiker Zugaben geben, ein Schüler in Oberschützen sprach auf Nachfrage von Moderator Jürgen Merle von einem „atemberaubenden Programm“. Ihr qualitativ bestes Konzert gaben die jungen Musiker nach Auffassung von Dirigent Markus Wagener im „Pannoneum“, der burgenländischen Vorzeige-Schule für Betriebswirtschaftslehre und Gastronomie. Dort begeisterte laut Wagener überraschenderweise das moderne Stück des Programms, Strawinskys „Feuervogel“, am meisten. Auch das zündende sinfonische Medley aus „Lord of the Dance“ und Beethovens „Egmont-Ouvertüre“ kamen bei den Österreichern gut an.

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