Sexueller Missbrauch: Haft und anschließende Sicherheitsverwahrung

Waldeck-Frankenberg. Waldeck-Frankenberg. Wegen schweren sexuellen Missbrauchs von fünf Kindern hat das Landgericht Marburg am Donnerstagnachmittag einen 31-jährigen Mann aus Waldeck-Frankenberg zu fünf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.  – und zu anschließender unbefristeter Sicherheitsverwahrung.

Zudem zur anschließender unbefristeter Sicherheitsverwahrung. Das Urteil fiel am Donnerstagnachmittag.

Wie berichtet, hatte sich der Mann schon im Alter von 16 Jahren das erste Mal an einem Kind vergangen und hatte bereits mehrere Haftstrafen verbüßt. Seit seiner Haftentlassung 2005 stand er unter Führungsaufsicht.

Dennoch kam es zu weiteren Missbrauchsfällen. Am schwersten beurteilte das Gericht den Versuch, mit einem achtjährigen Mädchen Geschlechtsverkehr zu haben. Der letzte Verhandlungstag begann mit den Ausführungen einer psychiatrischen Gutachterin.

Sie bescheinigte dem 31-Jährigen pädophile Neigungen, auch wenn er durchaus befriedigende sexuelle Kontakte mit Frauen habe. Das Gutachten zu erstellen, sei immens erschwert worden, weil der Angeklagte ein Gespräch verweigert habe, erklärte die Sachverständige.

Ihre Erkenntnisse beruhten daher auf früheren Gutachten und dem Verhalten des Angeklagten während der Verhandlung. Während der ganzen Zeit hatte der Mann geschwiegen und kaum eine Regung gezeigt. Wie die Psychiaterin weiter erläuterte, habe der 31-Jährige während Verbüßung einer Haftstrafe von 2002 bis 2005 Therapien immer abgelehnt.

Sein jetziges Verhalten zeuge nicht von Einsicht. „Eine Rückfallneigung ist zu bejahen“, betonte sie

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Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © dpa

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