Frankenberg

Schwierige Rettung nach Unfall

- Frankenberg-Rengershausen (da). Die Feuerwehren aus Frankenberg und Rengershausen rückten aus, um ein Abrutschen eines Unfallwagens zu verhindern und bei der Rettung des Autofahrers zu helfen.

Ein 30-jähriger Frankenberger befuhr am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr die Kreisstraße 123 von Rengershausen in Richtung Frankenberg. Wenige hundert Meter hinter Rengershausen verlor der Mann die Kontrolle über seinen Opel Corsa.

Die Polizei vermutet nicht angepasste Geschwindigkeit auf der feuchten und stellenweise rutschigen Straße als Ursache. Der Kleinwagen fuhr in einer Rechtskurve geradeaus und kam nach links von der Fahrbahn ab. Etwa drei Meter unterhalb der Fahrbahn prallte das Auto mit dem linken Kotflügel gegen einen Baum.

Die Böschung ist in diesem Bereich steil – hätte der Baum den Wagen nicht gebremst, wäre der Opel möglicherweise die Böschung noch weiter runtergerutscht. Weil der Wagen weiter abzurutschen drohte, ließen die Rettungsassistenten nach ihrem Eintreffen die Feuerwehren aus Rengershausen und Frankenberg alarmieren. Mit Hilfe einer Seilwinde sicherten die Einsatzkräfte das Unfallfahrzeug. Über Leitern wurde der Schwerverletzte anschließend vom Auto die Böschung hinauf zum Rettungswagen getragen. Er erlitt ersten Angaben zufolge einen Beinbruch. Er wurde ins Frankenberger Krankenhaus gebracht. Die Straße war nach dem Unfall bis zur Bergung des Autos voll gesperrt. Den Schaden am Fahrzeug beziffert die Polizei auf 4000 Euro. Vor Ort waren neben Polizei und Feuerwehr die Besatzung eines Rettungswagens und Notärztin mit Rettungsassistent.

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