Allendorf

Im Segelflieger bis zur Hohen Tatra

- Allendorf (Eder). Eindrucksvolle Flüge über dem „kleinsten Hochgebirge der Welt“, der Hohen Tatra, erlebten die Teilnehmer beim Sommerfliegerlager des Luftsportvereins Ederbergland.

Erlebnisreiche und fliegerisch spannende Tage verbrachten die Segelflieger aus dem oberen Edertal. Sie flogen mit dem neuen Doppelsitzer Schleicher ASK 21 Mi und dem Hochleistungssegler Schneider LS8a über die Niedere und Hohe Fatra sowie von der kleinen Tatra bis zur Hohen Tatra, dem „kleinsten Hochgebirge der Welt“.

Die Flüge starteten auf dem Flugplatz in Prievidza in der Slowakei, wo die Segelfluggruppe des Luftsportverein Ederbergland ihr Sommerfliegerlager veranstaltete. Insgesamt legten die Segelflieger rund 1000 Kilometer im motorlosen Flug zurück und waren dabei rund 30 Stunden in der Luft. Die Segelflieger nutzten dabei die „Wetterfenster“ zwischen den über Europa herüberziehenden Regenfronten.

Die jüngsten Segelflieger, Simon Briel und Frederic Pauly aus Allendorf, absolvierten als Flugschüler ihre ersten Alleinflüge in der Slowakei und gewannen so auch Erfahrung beim Fliegen im Ausland. Obwohl in teilweise sehr gebirgigem Gelände der Fatra und Tatra geflogen wurde, standen in den Tälern und Hochtälern sehr gut geeignete Außenlandeflächen zur Verfügung – eine Tatsache, die gerade für die Einsteiger in die Gebirgsfliegerei ein großer Sicherheitsfaktor ist und der in dieser Form in den Alpen nicht geboten wird.

Für die Pilotinnen und Piloten sowie die „nicht fliegenden“ Teilnehmer am Fliegerlager wurde ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 20. August.

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