Aus der Region Burgwald-Ederbergland soll eine elektromobile Wanderregion werden

Segways auf Märchenpfad

Waren elektronisch unterwegs: (von links) Ina Wocadlo (Firma Segyway Frankenberg), Thomas Korte (Hessischer Rundfunk), Ortsvorsteher Wilfried Lies, Ute Schulte ( Grimm-Heimat Nordhessen) , Dr. Armin Feulner (Burgwald-Touristservice) und Ubbelohde- Kenner Karl Heinz Görmer. Foto: nh

Burgwald. Die Region Burgwald-Ederbergland soll eine elektromobile Wanderregion werden. Neben dem viersitzigen Elektroauto Stromos werden das zweisitzige Elektromobile Twike in Rosenthal, E-Bikes (Elektrofahrräder) in Wetter und Kirchhain sowie Touren mit dem Segway (Balance-Roller) angeboten.

Die Segwayfahrten kann man beim Frankenberger Unternehmen Segytours buchen. Für Armin Feulner vom Burgwald-Touristservice sind diese Angebote im Bereich der Elektromobilität „eine wichtige, moderne Ergänzung der touristischen Infrastruktur, die schon rege angenommen wird“. In der Region fehlten jedoch noch geeignete Ladestationen, die aufgebaut werden müssten, ergänzt er.

Die Ziele der Region stellte er auch der Nordhessen-Touristik-Geschäftsführerin Ute Schulte und Thomas Korte vom Hessischen Rundfunk vor, die bei einer Reise zum Thema Märchen und Elektromobilität in der Grimmheimat Nordhessen auch das Otto-Ubbelohde-Haus in Lahntal-Goßfelden besuchten. Sie fuhren mit dem Elektroauto Marke „Stromos“ vor, das man im Nationalpark-Zentrum bei Herzhausen ausleihen kann,

Ludwig Rinn, der Vorsitzende der Ubbelohde-Stiftung, führte die Besucher durch das ehemalige Atelier des weltbekannten Malers und Grimm-Illustrators und erläuterte dessen Leben. Otto Ubbelohde wurde 1867 in Marburg geboren. Nach der Ausbildung in Weimar und München und Aufenthalten unter anderem in Worpswede und Reichenau wohnte der Maler ab 1900 bis zu seinem Tod in 1922 in seinem neu erbauten Haus in Goßfelden. Mit seinen rund 450 Illustrationen zu einer 1909 erschienenen Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm wurde er weltberühmt.

Nach einer kurzen Einweisung der Besucher fuhren diese mit bereitgestellten Segways über den Otto-Ubbelohde-Rundweg in Goßfelden, den Karl-Heinz Görmar konzipiert und mit aufgebaut hat. Zusammen mit dem Ortsvorsteher Wilfried Lies erläuterte er markante Stellen der 16 Stationen des Weges „Auf den Spuren von Otto Ubbelohde durch Goßfelden“.

Unfallfrei endete die Tour wieder beim Atelier, wo nun auch das Elektroauto wieder aufgetankt für die nächsten Stationen bereitstand.

Voraussichtlich wird HR 4 einen Beitrag am 9. Juli zwischen 14 und 17 Uhr in der Sendung Freizeit ausstrahlen. (nh/dts)

Quelle: HNA

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