Gospelchor singt in Franeknberger Liebfrauenkirche

Seifenblasen zu Musical-Stücken

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Seifenblasen zu Musicalliedern verliehen dem Konzert eine besondere Stimmung. Fotos: Seumer

Frankenberg - Schwungvolle Gospels und Pop-Songs sowie gefühlvolle Balladen bestimmten das Konzert zum zehnjährigen Bestehen des Gospelchores an der Liebfrauenkirche am Sonntagabend.

20 Lieder, 38 Sängerinnen und Sänger, zwei Instrumentalisten und Dirigent Daniel Gárdonyi begeisterten am Ende dieses heißen Tages rund 250 Besucher in der Liebfrauenkirche. Der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde feierte sein zehnjähriges Bestehen mit einem kurzweiligen Konzert. Stehende Ovationen belohnten den perfekten Auftritt.

Der ehemalige Kantor Alexander Meyer hatte 2005 den Chor gegründete und damit eine Idee von Ulrike Ritter wieder aufgenommen, mit modernem und klassischen englischsprachigem Liedgut Gott zu loben und Freude beim Singen zu vermitteln.

Mit Liedern aus allen zehn Jahren bewies der nun von Kantor Daniel Gárdonyi geleitete Gospelchor sein hohes musikalisches Niveau. Am Klavier begleitete Matthias Müller und an der Gitarre Michael Lutz viele Lieder.

Mit „Come let us sing“ sendeten die Männer und Frauen gleich zu Beginn eine schwungvolle Botschaft an das Publikum. Ruhig und getragen folgte der Titel „Wade in the water“. Sehr stimmungsvoll wirkte „Deep River“. Die kurzen und peppigen Titel ergänzten „Heaven is a wonderful place“ und „Unity“.

Zwei Lieder zum Mitsingen fanden große Resonanz im Publikum: „Kumbayah my Lord“ und „Geh Abraham, geh, mach dich auf den Weg“. Bei „Amen“ klatschten am Ende alle mit. Viel Energie und Stimmgewalt bewiesen Chor und Chorleiter bei „Sing Jubilate Deo“.

Krönender Abschluss des Konzert waren drei neu einstudierte Lieder aus dem Musical „Joseph and the amazing technicolor dreamcoat“. Seifenblasen verliehen den Liedern eine zauberhafte Stimmung.

Sängerin Sabine Born dankte Chorleiter und Instrumentalisten. Die treue Konzert- und Gottesdienstbesucherin Alevtina Schäfer überreichte einen Strauß Rosen an den Dirigenten. Mit dem Segenslied „Heavenly peace“ als Zugabe dankte der Chor dem Publikum. (sr)

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