Gesundheitsmesse in Laisa

Selbstheilung mit der inneren Stimme

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Battenberg-Laisa - Die Präsentation alternativer Heilpraktiken hat viele Besucher zur Gesundheitsmesse nach Laisa gelockt, die „Heilweisen der jetzigen Zeit“ und „Behandlungsmethoden für Körper und Seele“ vorstellte.

Ob bioenergetische Behandlungen, Quantenheilung, Klangmassagen oder Nahrungsergänzungsmittel – die Besucher der Messe zum Thema „Behandlungsmethoden für Körper und Seele“ haben am Wochenende die Möglichkeit erhalten, sich über verschiedene Heilpraktiken abseits der Schulmedizin zu informieren und Fragen an die Stand-Inhaber zu stellen.

Mehr Stände als im Vorjahr Bereits zum zweiten Mal fand die Messe statt. Die „Premiere“ im vorherigen Jahr sei ein großer Erfolg gewesen, berichtete Organisatorin Uschi Schäfer. Dabei hatte sich die Anzahl der Stände im Vergleich zu 2011 deutlich erhöht: Während sich im Vorjahr 17 Aussteller an der Messe beteiligten, präsentierten am Wochenende 23 Heilpraktiker mit unterschiedlichen Behandlungs-Schwerpunkten ihre eigenen Methoden der Körper- und Geistheilung. Uschi Schäfer richtete die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder mit zahlreicher Unterstützung aus: Mehrere Laisaer Bürger hatten Kuchen für die Gäste gebacken, und Schäfers Sohn kochte auf Wunsch kulinarische Gerichte für die Besucher. Zudem unterstützten auch Bürgermeister Heinfried Horsel und Ortsvorsteher Jörg Paulus die Veranstaltung – indem sie die Messe mit einem Gruß eröffneten.Schäfer begründete ihr Engagement bei der Organisation der Messer: Verschiedene und vielfältige Heilweisen seien wichtig – noch gäbe nicht genug. Sie-
erin führte aus, dass sie vor rund fünfeinhalb Jahren zu der Erkenntnis gekommen sei, auf ihre innere Stimme zu hören. Seitdem möchte sie ihre Erfahrungen auch an ihre Kunden weitergeben. Sie lebe unter dem Motto „Heile dich selbst und dann trage es nach außen“.

Gemeinschaft ist ihr wichtig Auch die große Verbundenheit mit den Dorfbewohnern und das daraus resultierende Gemeinschaftsgefühl seien sehr bedeutsam für sie: „Ich bin sehr froh, dass die Bewohner mich so unterstützen. Das bedeutet mir sehr viel“, sagte sie. Auch diese Dankbarkeit trägt sie wiederum nach außen: Mit den Einnahmen aus der Ausstellung unterstützt sie die Aktion „Kinderdorfwoche“ . „Ich finde es sehr wichtig, dass die Kinder ihre Naturverbundenheit nicht verlieren“, erklärte Uschi Schäfer ihr Engagement.Für das nächste Jahr sei bereits eine weitere Messe geplant: „Am 19. Oktober wird die Dritte folgen. Ich bin froh, wenn ich die Menschen dazu bringen kann, auf ihr Inneres zu hören.“

von Jana Thumulla

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