DRK-Club der Großgemeinde feierte sein 40-jähriges Bestehen mit zweitägigen Fest

Senioren sind immer dabei

Ehrungen: Bürgermeister Claus Junghenn, DRK-Kreisvorsitzender Dr. Rolf Bluttner, Renate Böck und Irmgard Hess mit den Helfern der ersten Stunde beim DRK-Seniorenclub, Erna und Gerhard Womelsdorf. Es fehlten Günter Küster und Katharine Kramer. Fotos:  E.Strieder

Allendorf-Eder. Mit einem zweitägigen Fest mit mehreren Hundert Gästen hat der DRK-Seniorenclub der Großgemeinde Allendorf sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Auftakt gab es einen Seniorennachmittag mit Festakt in der Flugzeughalle des Luftsportvereins Ederbergland.

Viel Beifall erhielt der Mädchen- und Frauenchor aus Battenfeld für seine Liedvorträge auf hohem Niveau.

Der erste Altennachmittag fand im Oktober 1970 für die Senioren aus Allendorf und Battenfeld statt. Nach der Gemeindereform kamen Rennertehausen und Haine dazu. Deshalb gilt der 7. Oktober 1971 als das Geburtsdatum des Seniorenclubs, der mehrere Jahre unter der Regie von Josef Groschup stand. Später leitete Katharine Kramer die Geschicke des Altenclubs, dann Gerhard Womelsdorf. Noch unter Womelsdorfs Leitung gesellten sich Renate Böck und Irmgard Hess zum Leitungsteam. Heute sind die beiden Frauen federführend.

Fotoausstellung und Film

Das Motto des Festes lautete: „Was auch geschieht, wo es auch sei, die Senioren sind immer dabei!“ Mit Fotos und Texten, Zeitungsausschnitten, einer umfangreichen Fotoausstellung und sogar einem Film war die bisherige Geschichte umfassend dokumentiert. Unzählige Reisen unternahm der Seniorenclub, er wirkte mit bei den Dorfjubiläen in Rennertehausen 1974, Battenfeld 1978 und 2003, Haine 2000, beim Kirchenjubiläum in Allendorf 1996 und bei der 900-Jahr-Feier in Allendorf 2007.

Seit 1984 gibt es eine Tanz- und Gymnastikgruppe, heute sind es sogar zwei, in Allendorf und in Rennertehausen. Die Tänzer traten sogar bei der Europeade in Frankenberg auf. Produkte der Seniorenarbeit sind auch das Erzählcafé, der PC-Stammtisch für Senioren und der Rennertehäuser „Treff 80 Plus“. Zahlreiche Gruppen aus den Vereinen und Kirchengemeinden gestalteten die unzähligen Seniorennachmittage während der vergangenen 40 Jahre mit.

Die Rennertehäuser Frauenhilfe sang das Lied vom „ahle Schaefer“ in Mundart. Eine Mutter und ihr ungezogenes Kind überbrachten dem Seniorenclub allerlei ess- und trinkbare Geschenke. Dabei hatten Hiltrud Schmitt und Edith Past die Lacher auf ihrer Seite. Für seine engagierte Hilfe bei der Technik und der Präsentation von Bildern und Filmen dankte die Clubleiterin Heinz Pitzke aus Rennertehausen.

Zum Auftakt des zweiten Tages gab es einen ökumenischen Gottesdienst. Gesangsgruppen nahmen am Rahmenprogramm teil. Bürgermeister Claus Junghenn lobte die Gründer, die schon vor 40 Jahren Weitblick bewiesen hätten. Darbietungen von Tanz-, Gymnastik und spielerischer Bewegung bis zu einem Kindermusical gehörten zum Rahmenprogramm des Festes.

Von Erwin Strieder

Quelle: HNA

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