Frankenberg: Projektorchester mit älteren Musikern

Senioren mit Spaß an Musik gesucht

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- Volkslieder begeistern seit jeher die Menschen. Doch inzwischen sind es vor allem Ältere, die sich für das Liedgut interessieren. Matthias Schneider aus Dodenau, DRK-Kreisaltenbetreuerin Elfriede Ramb und die FZ rücken beliebte deutsche Klassiker in den Blickpunkt

Frankenberg. Die ursprüngliche Idee: Matthias Schneider, erfahrener Chorleiter und Lehrer, wollte Interessierten die Geschichte der Volkslieder mit Referaten vorstellen. Daraus entstand der Plan, verschiedene Titel auch spielen zu lassen – und zwar von einer Kapelle, die aus Senioren besteht. „Es ist eine Kombination aus Informieren, Singen und Musizieren“, erklärt Matthias Schneider. Er will anhand von Beispielen erklären, wann ein Lied ein Volkslied ist und wie die bekannten Werke überliefert wurden.

Im Vorfeld plant er die Gründung eines Projektorchesters mit älteren Musikern. Welche Instrumente sie spielen, sei egal, erklärt er. „Das Angebot gilt für jedes Leistungsniveau und jedes Instrument. Der eine spielt Akkordeon, der andere Mundharmonika“ – es werden keine Grenzen gesetzt. Die Stücke werden passend zur letztlichen Besetzung der Rentner-Kapelle geschrieben. Damit kann Schneider auch auf den unterschiedlichen Leistungsstand Rücksicht nehmen, denn der Spaß und das gemeinsame Musizieren sollen im Vordergrund stehen. Teilnehmen können aber auch Jüngere – das Projekt steht allen Interessierten offen.

Am Dienstag, 28. Februar, informiert Elfriede Ramb während einer Tagung der Seniorenclubleiter im Katastrophenschutzzentrum über das Projekt. Die Clubleiter sollen als Multiplikatoren Musiker in den jeweiligen Orten ansprechen. Interessenten können sich bereits jetzt melden. Anmeldeschluss ist der 15. März.

Kontakt: Frankenberger Zeitung, Mark Adel, Jahnstraße 18, 35066 Frankenberg, Telefon 06451/721344, E-Mail mark.adel@wlz-fz.de mit Angabe von Namen, Wohnort, Alter, Instrument und Telefonnummer. Die Interessenten erhalten dann weitere Informationen.

(da)

Mehr über das Projekt lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe der FZ.

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