Zuschuss der Region Burgwald-Ederbergland

Mit neuer Brücke sicher zu den Ederklippen

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Brücke zur Klingelstede: Der Burgwalder Gemeindevorstand mit Bürgermeister Lothar Koch an der Spitze auf der neuen Stahlbrücke.

Birkenbringhausen. Die Gemeinde Burgwald hat eine neue Brücke errichtet, die zum Naturdenkmal Klippenstede führt - mit einem hohen Zuschuss der Region Burgwald-Ederbergland.

Sie hält, die neue Brücke, die über eine Schlucht zu den Ederklippen führt. Das stellte der Burgwalder Gemeindevorstand jetzt bei einem Ortstermin fest, bei dem sich das Gremium das Bauwerk ansah.

Die acht Mitglieder des Gemeindevorstands mit Bürgermeister Lothar Koch an der Spitze sowie Schriftführer Detlef Engel postierten sich für ein Foto gemeinsam auf der Konstruktion aus verzinktem Stahl. Das hätten sie beim Vorgänger-Modell, einer wackeligen Holzbrücke, wohl nicht gemacht.

Weil diese morsch war, ließ die Gemeinde sie abreißen und die neue Fußgängerbrücke mit einem Laufsteg aus rutschfestem Gitterrost errichten.

Sehenswürdigkeit 

Nun ist der Weg zur Klingelstede, einer der herausragenden Sehenswürdigkeiten Waldeck-Frankenbergs, wieder zugänglich. Das Naturdenkmal wird gerne von Wanderern besichtigt, schließlich führt der mit dem deutschen Wandersiegel ausgezeichneten Prädikatswanderweg „Traumroute Burgwaldpfad“, der in diesem Bereich mit dem Hugenotten- und Waldenserpfad identisch ist, oberhalb der Klippen entlang. Und auch die Extratour Klippenpfad führt zur Klingelstede.

Um an die Felsformation zu gelangen, muss man eine kleine Schlucht überqueren, die abfließendes Wasser aus der Feldgemarkung in die Eder einleitet. Wegen der hohen Feuchtigkeit in dem Bereich entschied sich die Gemeinde in Absprache mit der Naturschutzbehörde für die rutschfeste Stahlbrücke.

Damit die Klingelstede von den Wanderern auch entdeckt wird, wurde zudem auch die Beschilderung in dem Bereich erneuert und auf einem Baumstumpf eine Infotafel angebracht.

Und auch ein neuer Rastplatz wurde angelegt - mit Tisch, zwei Bänke und dazu zwei Baumstämme, auf denen auch größere Wandergruppen sich niederlassen können. Der Platz liegt lauschig unter Blattwerk. (mab)

Weitere Infos und Bilder vom Naturdenkmal Ederklippe in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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