Sigrun Ide übergab der Kirchengemeinde ein Buch mit Signatur von August Winnig

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Historisches Foto: Es zeigt August Winnig 1920 als Oberpräsident von Ostpreußen.

Bottendorf. Nur noch wenige Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Bottendorf wissen, wer der Namensgeber für ihr am 3. November 1957 eingeweihtes „August-Winnig-Heim“ war, obwohl sich Konfirmanden, Chöre und Seniorenclub regelmäßig in dem Haus treffen.

Nach dem Gottesdienst zum Toten- und Ewigkeitssonntag, in dem der bereits verabschiedete Pfarrer Reinhold Schott noch einmal der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht hatte, überreichte ihm ganz überraschend Sigrun Ide (Frankenberg) ein persönliches Erinnerungsstück an August Winnig, das ins Pfarrarchiv aufgenommen werden soll.

Im Nachlass ihres Schwiegervaters Wilhelm Ide (1887-1963), der als Hessen-Historiker zahlreiche Heimatspiele und Wanderführer geschrieben hat, entdeckte die ebenfalls sehr geschichtsbewusste ehemalige Frankenberger Stadtführerin Sigrun Ide ein Buch von August Winnig aus dem Jahr 1948 mit dem eigenhändigen Namenszug des Autors, der vermutlich ihren Schwiegervater gekannt haben muss.

Es handelt sich um Winnigs Buch „Aus zwanzig Jahren“, das 1945 schon einmal unter dem Titel „Rund um Hitler“ für die Kriegsgefangenenhilfe des Weltbundes der YMCA erschienen war.

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Quelle: HNA

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