Angehörigentreffen zum Thema „Praktischer Umgang mit demenziell Erkrankten“

Singen kann Senioren helfen

Rollenspiel: Die Betreuung einer dementen Heimbewohnerin durch ihre Angehörigen wurde von Diana Kaszmekat (links) und Sandra Weber dargestellt. Foto: Bienhaus

Battenberg . Reges Interesse fand das Angehörigentreffen im DRK-Seniorenheim am Burgberg in Battenberg, das unter dem Thema „Praktischer Umgang mit demenziell erkrankten Menschen“ stand. Viele Angehörige und Mitarbeiter trafen sich zum Austausch von Erfahrungen und Tipps. Einige interessante Fragen konnten besprochen werden. Alle Anwesenden waren zufrieden über die vielfältigen Informationen. Die stellvertretende Heimleiterin Bärbel Schwertmann freute sich über die gute Resonanz der Zusammenkunft.

Das Angehörigentreffen dauerte rund zwei Stunden und wurde mit einem Referat von Karin Schneider eingeleitet. Auch die Mitarbeiter aus dem Seniorenheim berichteten über ihre Erfahrungen. Es gab einen kurzen Einblick auf die Aufgabenverteilung der Ergotherapeutinnen und Alltagsbegleiter bei der Betreuung demenziell erkrankter sowie bettlägeriger Bewohner. Angesprochen wurden der Sinneswagen und der Sinnesraum als Hilfsmittel, die aktivierenden Mahlzeiten, das Musizieren, Singen und Filzen. Auch die basale Stimulation, die die Bewegung, die Wahrnehmung und die Kommunikation bei demenziell Erkrankten anregen soll, wurden erklärt. In einem kurzen Rollenspiel wurde eine alltägliche Betreuungs-Situation, an der eine demente Heimbewohnerin und ihr Angehöriger beteiligt sind, als Fallbeispiel vorgestellt. (zpi)

Quelle: HNA

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