Eine Spende und ein Abschied in Wiesenfeld

Skate-Rampe rückt ein Stück näher

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Mit ihren Handarbeiten hatte Christine Ochse bei Basaren 500 Euro verdient, die sie als Beitrag für die neue Skate-Rampe an die Jugendvertreterinnen (von links) Katharina Beck, Alina Ratajczyk und Ann-Marie Beck übergab.Fotos: vk

- Mit bunten Erinnerungen haben die Mitglieder des Wiesenfelder Heimatvereins das zu Ende gehende Jahr Revue passieren lassen. Auf der Tagesordnung standen aber auch ein Abschied, ein Neuanfang und eine Spende.

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, in dem die Beschäftigung mit der Geschichte hugenottischer Vorfahren im Mittelpunkt stand, hielt der Heimatverein Wiesenfeld bei seiner Adventsfeier im Dorfgemeinschaftshaus. Zahlreiche Bilder ließen den Wiesenfelder Kräutermarkt, aber auch die Studienfahrten zum Deutschen Hugenottenmuseum in Bad Karlshafen und in die Herkunftsgebiete der Hugenotten in Südfrankreich lebendig werden.

Für die Gemeinde Burgwald dankte Bürgermeister Lothar Koch dem Vorsitzenden des Wiesenfelder Heimatvereins, Karl-Heinz Clement, für die aktive Teilnahme am Leben des Dorfes. Anschließend verabschiedete Koch den 73-jährigen Adolf Beaupain, der vertraglich für die Gemeinde seit 1997 - privat aber schon viele Jahre vorher - die Vergabe und Betreuung des Grillplatzes, des Backhauses und des Hugenottenstübchens übernommen hatte.

„Es ist für ein Dorf ein großes Glück, wenn es solch eine verantwortungsbewusste Persönlichkeit wie Sie hat, auf die es sich verlassen kann“, sagte Koch.

Der Ortsvorsteher freute sich darüber, dass mit Dorothea Mahn eine Nachfolgerin für den langjährigen Hausmeister gefunden wurde. Bei ihr können sich künftig Interessenten melden, die das Backhaus, das Hugenottenstübchen oder den Grillplatz nutzen wollen.

Für eine große Überraschung sorgte beim Treffen des Heimatvereins ein anderes Mitglied: Christine Ochse, die seit Jahren ehrenamtlich für verschiedene Hilfsprojekte strickt und häkelt, überreichte den Vertreterinnen der Dorfjugend 500 Euro. Das Geld hatte sie bei Basaren mit ihren Textilarbeiten eingenommen. Damit ist die Anschaffung der kleinen Skate-Rampe, für die die Kinder auch beim Kräutermarkt mit ihren Bastelarbeiten gesammelt hatten, gesichert. Jetzt fehlt noch die Unterstützung der Gemeinde: Die Kinder und Jugendlichen haben die Lokalpolitiker gebten, für eine asphaltierte Fläche zu sorgen, auf der die Skate-Rampe aufgestellt werden kann.

(vk)

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