Battenberg

Sketche und Gesang beim Seniorentreff

- Battenberg - Berghofen (csc). Unterhaltung und Sketche standen beim Seniorennachmittag in Berghofen auf dem Progamm.

Horst Fackiner hielt einen Vortrag mit dem Thema „Wie es früher war“. Er beschrieb zunächst das Leben in Berghofen, in dem jeder jeden kennt. Dann ging er zurück in die Vergangenheit und erzählte von der Schule und der Tätigkeit der Bauern und Schäfer. Mit ein wenig Sarkasmus zeigte er auch die Schwierigkeiten dieser Zeit auf. Die Technik fehlte, was den Kindern einen anstrengenden Marsch zur Schule bescherte. Außerdem bekamen sie nur zur Erntezeit frei, um dann auf dem Feld zu helfen.

In einem Sketch spielte Elena Inacker eine junge Frau, die herausfinden wollte, ob die Geschenke für ihre Großeltern zur goldenen Hochzeit auch gefallen. Sie zählte auf, was sie sich mit der Familie ausgedacht hatte: Unter anderem eine elektrische Heizdecke, eine Tagesfahrt nach Dresden, Gutscheine für eine Massage und rutschfeste Badewannenmatten. Die lieben Großeltern hatten da ganz andere Geschenke im Sinn. Seidenbettwäsche, Karneval in Venedig, Einkaufsgutscheine für eine Sportboutique und ein Zeitschriftenabo mit Restaurantgutscheinen.

„Die Resonanz an diesem Nachmittag ist sehr groß“, freute sich Seniorenklubleiterin Silvia Wächter. „Es sind ungefähr 20 Leute mehr gekommen als erwartet“. Zwischen den einzelnen Beiträgen sangen die etwa 80 Senioren aus den Battenberger Stadtteilen bekannte Volkslieder wie „Die Gedanken sind frei“ oder „Wanderslust“ zu der Akkordeonbegleitung von Ewald Sellmann.

Nachdem sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, stellte Kreisseniorenbetreuerin Elfriede Ramb die geplanten Reisen für dieses Jahr vor. „Im März wollen wir eine Flugreise nach Israel unternehmen, im April eine Fahrt an die Ostsee nach Kühlungsborn“, sagte sie. Im Mai ist eine Tagesfahrt an die Mosel geplant, den Bayerischen Wald wollen die Senioren im Juni besuchen. Im August soll es nach London gehen und im September zu einer einwöchigen Donaukreuzfahrt. Während Elfriede Ramb die Fahrten vorstellte, ließ sie Dias mitlaufen, die den Vortrag anschaulicher machten und einen ersten Eindruck von den Zielorten vermitteln sollten.

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