Solarpark Laisa rechtzeitig fertig geworden - Es gibt auch Kritik

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Der Solarpark Laisa von oben: Die Photovoltaik-Anlage „Auf der Hänge“ liegt zwischen Motocross-Strecke (links oben) und der Bundesstraße 253 (rechter Bildrand). Rechts neben der Bundesstraße liegt Laisa. Die große Grünfläche in der Mitte zwischen den beiden Solarpark-Hälften wurde nicht bebaut, weil der Grundstückseigentümer seine Flächen nicht verkauft hat. Foto:  Bernd Fett/nh

Laisa. Es hat geklappt: Rechtzeitig vor Ende des Monats Juli ist der Solarpark in Laisa so weit fertig, dass die Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für eine wirtschaftliche Einspeisevergütung erfüllt werden.

Davon hat sich am Mittwochmorgen sogar ein Rechtsanwalt an Ort und Stelle überzeugt. Während die Investoren der Bürgerenergiegenossenschaft Ederbergland (BEGEB) und der Firma Krug Immobilien nach turbulenten Wochen nun einmal durchschnaufen dürfen, gibt es in Laisa auch kritische Stimmen zum Solarpark an der Bundesstraße oberhalb des Dorfes.

„Man muss nicht in dieser Art und Weise in der Natur rumpfuschen“, schreibt eine Laisaerin im Internet bei Facebook. „Muss so eine Anlage den Anwohnern vor die Tür gelegt werden?“, fragt dort ein anderer.

„Vom Landschaftsbild her ist das sehr, sehr gewöhnungsbedürftig“, sagt auch Heinz-Günther Schneider, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes. Ob sich durch die Module eine Blendwirkung für Autofahrer ergebe und ob der Schattenwurf Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzen haben werde, das müsse sich noch zeigen, sagte Schneider, der selbst in Laisa wohnt, auf Anfrage der HNA.

Von Thomas Hoffmeister 

Wie die Bürgerenergiegenossenschaft auf die Kritik reagiert und wie der erste Test der Anlage geklappt hat, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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