Ausstellung

Soldaten-Bilder sind im Frankenberger Stadthaus zu sehen

+
Bei der Ausstellungseröffnung: (von links) Jörg Hilgert (Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung), Bürgermeister Rüdiger H eß und Kommandeur Kai Alexander Hoberg vor dem Werk „Zwei Seiten des Mutes“.

Um das Thema "Mut" ging es bei einem Kunstwettbewerb für Bundeswehrangehörige. Eine Ausstellung ist noch bis zum 22. November im Frankenberger Stadthaus zu sehen.

Frankenberg – Ein farbenprächtiges Motiv von Stabsunteroffizier Jens Landefeld zeigt die Vereidigung junger Bundeswehrsoldaten vor dem Berliner Reichstagsgebäude, eine beeindruckende Fotografie auf Leinwand der Regierungssekretärin Sandy Marchewka dokumentiert den Mut von Frauen im Bundeswehreinsatz. Und mit einem Acrylwerk auf Holz gibt Hauptfeldwebel Manuela Dreher wieder, „was der Mensch sät“: Frohmut, Bürgermut, Wagemut, Lebensmut.

Eine eindrucksvolle Kunstausstellung ist noch bis zum 22. November zu den Öffnungszeiten in den Räumen der Frankenberger Stadtverwaltung im Stadthaus zu sehen: Die prämierten Siegerarbeiten des 14. Kunstwettbewerbs der Bundeswehr 2018. Die Wanderausstellung wurde in den vergangenen Monaten unter anderem im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin und im Bundesamt der Bundeswehr in Koblenz gezeigt. Frankenberg ist die fünfte Station.

„Die Ausstellung soll den Mitarbeitern der Stadt und auch den Besuchern der Stadtverwaltung einen Eindruck über die künstlerische Schaffenskraft der Menschen in der Bundeswehr vermitteln“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß bei der Eröffnung. Dabei machte er auch auf das Thema des Kunstwettbewerbs 2018 aufmerksam: Mut. „In den sehr realistischen Werken der Bundeswehrangehörigen werden Eigenschaften von Zivilcourage über Herzhaftigkeit, Schneid und Tapferkeit, Risikobereitschaft und Kühnheit bis hin zur Furchtlosigkeit dargestellt“, sagte Heß.

Der Kunstwettbewerb der Bundeswehr wird seit 1997 im Wechsel von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) veranstaltet. Ziel des Wettbewerbs ist es, Künstler in der Bundeswehr zu fördern und die Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft zu verbessern.

„Eine Kunstausstellung habe ich auch noch nie eröffnet“, sagte der Kommandeur des Bataillons Elektronische Kampfführung 932, Kai Alexander Hoberg. Er machte darauf aufmerksam, dass der Mensch immer Mut brauche. Zum Mut gehöre es auch, Befehle zu hinterfragen. „Ohne Vernunft und Augenmaß gibt es keine Tapferkeit“, sagte Hoberg.

„Wir wollen zeigen, was unsere Soldaten können“, sagte Jörg Hilgert von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung. Er wies auf ein besonderes Werk von Johanna Kujawa hin: Das Bild erinnert an den Absturz eines Kampfhubschraubers „Tiger“ mit zwei Piloten aus Fritzlar am 26. Juli 2017 in Mali. Es heißt: „Zwei Seiten des Mutes.“  mjx

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare