Gute-Laune-Stück

Sommer, Sonne, Mambo mit Hinterländer Jazz-Orchestra 

Freuen sich auf den Sommer mit „Rosa Mambo“, dem neuen Ohrwurm des Hinterland-Jazz-Orchestras: Charly Mutschler (links) und Martin J. Fischer.  

Biedenkopf/Frankenberg. Eine eingängige Melodie, spielfreudige Musiker und ein Rhythmus, der sofort in die Füße zieht: Das ist seit jeher das ideale Rezept für Sommer-Hits. Und einen solchen hat das Hinterland-Jazz-Orchestra veröffentlicht.

„Rosa Mambo“ heißt das neueste Werk der Gruppe. Ein Gute-Laune-Stück, das es auch schon ins Radio geschafft hat, etwa beim SWR. Bandleader Charly Mutschler war beim ersten Durchspielen begeistert. „Mir war klar: Das ist ein Sommer-Hit“, sagt er.

„Rosa Mambo“ basiert auf dem tschechischen Polka-Klassiker „Rosamunde“, einer Komposition aus dem Jahr 1927. Martin J. Fischer, Trompeter und Arrangeur des Hinterland-Jazz-Orchestras, hatte es vor zehn Jahren zu einem Mambo umgearbeitet: Es war seine Examensarbeit im Fach Arrangieren.

„Die Noten habe ich Charly zum Geburtstag geschenkt“, erklärt Fischer, der Lehrer für Musik und Geschichte am Frankenberger Gymnasium Edertalschule ist und dort das Jugendsinfonieorchester leitet.

Vier Versionen

Bei einem Benefiz-Konzert in Wetter Anfang Mai wurde der Rosa Mambo erstmals aufgeführt. Die Studioaufnahme ist bei den gängigen Streaming-Diensten abrufbar. Sie ist im Studio Katharco in Eifa entstanden. Es gibt vier Versionen, vom Dancefloor-Mix bis hin zum Happy-Sound, „aber nicht im James-Last-Stil“, sagt Mutschler. Doch auch von der eigentlichen Rosamunde ist nichts geblieben: Der Mambo kommt als eigenständiges Stück daher, und das war auch gewollt.

„Volkstümlich machen alle. Ziel war, dass es klingt wie die Sommer-Hits aus den 80er Jahren“, sagt der Bandleader, der auch noch ein passendes Video zum Mambo plant. „Es sollte so frisch klingen, dass man es direkt mit Sommer verbindet.“ Und mit einer Länge von etwa mehr als drei Minuten sind die vier Versionen auch Radio-tauglich.

„Wir haben noch mehr gute Ideen“, sagt Charly Mutschler, der das Orchester vor zehn Jahren gegründet hat. Viele Stücke, darunter oft bekannte Klassiker, sind speziell fürs Orchester arrangiert, was den typischen Sound ausmacht.

Sogar auf einer Compilation in Südkorea ist der Swing aus dem Hinterland schon vertreten.

Info: Das nächste Live-Konzert des Hinterland-Jazz-Orchestras findet übrigens am Sonntag, 22. Juli, im Rahmen der Festspiele auf dem Biedenkopfer Schloss statt. Dort ist die Band ab 20 Uhr zu hören.

Von Mark Adel

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Frankenberg (Eder)
Kommentare zu diesem Artikel